Mal was anderes machen

Die letzte Woche ist rum und ich habe viel unternommen.
Wusste gar nicht das ich soviel Freizeit haben kann 🙂

Am Dienstag bin ich nach Euskirchen zum meinem besten Freund.
Dieser ist Vater geworden und so haben wir im Garten darauf angestoßen und gegrillt.

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Und weil es so schön war, an dem Tag drauf noch mal.
Lecker gegrillt und Stundenlang gequatscht.,

Donnerstag habe ich meinem Hobby gewidmet – dem Produkttesten.

Freitag Abend waren wir bei einer Freundin zum Geburtstag eingeladen.
Dank Babysitter konnten wir entspannt mit Freunden – die wir ewig nicht mehr gesehen haben – dann Stundenlang quatschen.

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Ich merke richtig, wie gut es mir tut wieder die Freizeit zu genießen.

Umfallsicherer Wasserbehälter oder Wassertasse für Trottel

Ich bin ein sehr hibbeliger Menschen. Einer der oft hektisch und ungeduldig ist.
Das führt häufig dazu, das ich meinen Schreibtisch überschwemme, wenn eine Tasche in der Nähe ist.

Entweder weil ich schnell nach was greife und die Tasse übersehe oder weil ich vom Schreibtisch aufspringe und gegen die Tastatur stoße die dann alles abräumt.

Auch einer der Gründe warum ich aus Flaschen trinke. Das geht nun nicht mehr.
Die Sodastream Flasche verwende ich immer wieder und würde ich ständig mit dem Mund daran trinken, dann würden sich dort ständig Bakterien am Gewinde absetzen die nur schwer zu reinigen sind.

Das riecht man auch immer gleich. Zwar kann man das Spülen, aber es nervt auf Dauer.
Zudem überlebt sie keinen Sturz oder Abflug. Die muss immer außerhalb meines “Schwenkbereich” stehen.
Also trinke ich aus dem Glas.

Das wiederum hat keine Wochen gehalten. Klatsch war der Schreibtisch unter Wasser.

Da viel mir dann von meinem Patenkind die Trinkflasche ein, welche ich mir gleich geordert habe.

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Egal von wo man trinkt – ansetzen und etwas saugen.
Fällt die Tasse aber um, bleibt das Wasser drin.

Genial. Auch wenn das selten dämlich aussieht, aber als ich gestern mal wieder den Schreibtisch in einer hektischen Situation abgeräumt habe blieb alles trocken!

Auch wenn so mancher Tastaturen Hersteller nun weniger Umsatz macht, es war die richtige Entscheidung.

So eine Tasse bekommt auch meine Tochter, wenn es so weit ist 🙂

Eine Arbeit weniger

Meinen Job im Sicherheitsdienst habe ich immer gerne gemacht.
Auch wenn er oft anstrengend war, dennoch machte ich ihn mit viel Leidenschaft.
Vielleicht auch, weil er mir die Angst vor dem “draußen” nahm. Als eine Art Schocktherapie.

Aber ich habe nicht nur eine Tochter bzw. eine Familie. Ich habe auch ein eigenes Leben.
Ich bin ein Workaholic und liebe es zu arbeiten.

Schon vor der Geburt meiner Tochter hatte ich mir vorgenommen ein Stück zurück zu treten.
Aber ich muss mir eingestehen, das ich dies nur schlecht umgesetzt habe.
Das ich doch immer noch zu viel nach der Arbeit gemacht habe.

Die letzten drei Wochen und Ihre Schicksale habe mich noch mal Wachgerüttelt.
Was bringt mir das ganze Geld und die Arbeit, wenn ich plötzlich unter der Erde liege?

Früher hatte ich nie viel Geld, aber dafür das Leben in vollen Zügen genossen.
Wenn ich über die alten Zeiten im Blog blättere, dann sehe ich heute was ich früher besser gemacht habe.
Ich habe einfach gelebt.

Heute wiege ich wieder viel zu viel und bin völlig unbeweglich.
Das liegt auch an dem Stress, welchen ich gerne mal weg gegessen habe.

Und so habe ich für mich entschieden, das ich das jetzt mache wie damals mit dem Nichtrauchen.
Ganz oder gar nicht!

Angefangen mit meinem Nebenjob im Sicherheitsdienst.

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Diesen werde ich nicht mehr ausüben. So schwer mir das auch fällt.
Dieses Jahr viel es mir unheimlich schwer nicht mit zum 24h Rennen zu fahren.
Die Woche durcharbeiten habe ich geliebt.

Aber ich habe auch gemerkt das mir der Urlaub, welchen ich für die Zeit nahm, am Ende fehlte.
Das kaum noch erholt war.

Meine Stichschutzweste, welche ich bei vielen Einsätzen getragen habe, ist jetzt verkauft.
Das klingt jetzt nicht spektakulär, aber ist für mich ein schwerer Schritt. Es ist für mich Symbolisch.

Das begraben meines Nebenjobs.

Wenn in den nächsten Wochen meine Steuer zurück kommt, werde ich mein Gewerbe abmelden.
Auch das habe ich geliebt. Es lief gut, ich hatte sehr viel zu tun und hatte nicht einen Zahlungsausfall!

Ich habe zwar Anfang des Jahres schon einen Rundumschlag gemacht.
Kunden angeschrieben das ich nicht mehr sofort erreichbar bin, das ich nicht mehr alles machen und vieles abgeben werden.
Aber das ging eben nicht von heute auf morgen.

Was den eigentlich Job anging, lag hier der größere Stress vor der Türe. Die Sorge alles richtig zu machen. Die Verantwortung.

Ich habe es immer gerne gemacht, aber den unbewussten Stress habe ich wirklich unterschätzt.
Auch wenn es mir unheimlich schwer fällt “Nein, ich kann nicht” zu sagen, so sehr merke ich es an meinem Gemüt wie gut es tut – wenn ich dennoch “Nein” sage.

Ich merke es auch am Schlaf. Die letzten Monate hatte ich nicht mehr als 0,5~1 Stunde Tiefschlaf.
Seit ich zurück gerudert bin und auch mich langsam damit abgefunden habe, seit dem schlafe ich laut Tracker wieder 2 Stunden und mehr im Tiefschlaf.
Ich habe auch viel weniger Wachphasen.

Was mache ich mit der gewonnen Zeit?

In erster Linie Familie. Frau und Kind stehen an erster Stelle.
Und danach nur noch ich! Meine Hobbys und ich.
Also Krav Maga, Ernährung, Blog und Technik.

Auch habe ich mir vorgenommen wieder viel mehr unter Menschen zu gehen.
Soziale Kontakte aufleben zu lassen.

Natürlich werde ich Familie und Freunden gerne weiter helfen (das muss ich schreiben bevor ihr das falsch versteht, weil ihr ja alle hier heimlich mitliest 🙂
aber das war auch nie “stressige Arbeit” für mich, sondern ich helfe gerne.

Aber Geld verdienen und viel größere Verantwortung tragen, weniger Freizeit haben und nicht “leben”, das werde ich so schnell nicht mehr.
Auch wenn ich sehr früh das Handtuch schmeiße, aber lieber jetzt als es zu merken wenn es zu spät ist.

Beide Jobs waren Toll und ich habe viel gelernt, aber jetzt freue ich mich auf mein Leben!

1 Jahr Patenonkel

Uff, wie die Zeit vergeht. Ein Jahr bin ich jetzt schon Patenonkel.
Aufgrund meiner eigenen Zeitplanung sehe ich sie leider viel zu selten.
Sie wächst und wächst und wächst. Vorgestern sahß sie schon selbständig, gestern noch konnte sie schon eigenständig stehen und heute läuft sie fast schon alleine.

Wahnsinn.

Nun stand am Mittwoch ihr erster Geburtstag vor der Türe.
Von uns gab es ein Puki mir 4 Rädern, welches ab 1 Jahr geeignet ist.

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Sie hatte richtig Spaß daran, was uns sehr gefreut hat.
Ich freue mich schon auf den Moment wenn meine Tochter mit ihr spielen kann.

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