Bekinderter Tag

Mit unserem gesamten Geburtsvorbereitungskurs sind wir gestern zum grillen verabredet gewesen.

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Und so wurde gegrillt und Nonstop um und über das Thema Kind gesprochen.
Ach und und Fußball …….

Irgendwie bin ich manchmal am falschen Ort und am falschen Platz.

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Der Tag war zwar lecker und ganz nett, ich fand auch schön das uns der ganze “Eltern Schwanzvergleich” erspart blieb (Mein Kind kann schon das und das), aber ich werde mir wohl für die Zukunft ein Buch mitnehmen – wenn es wieder zu so bekinderten treffen geht.

Als Nerd ist man da irgendwie zwischen den Bier und Fußball Themen nicht so richtig gut aufgehoben Smile

Ein Monat Eltern

Joa, jetzt sind wir ein Monat Eltern.

Wie sagte einst unsere Hebamme, wir haben ein Einsteigerfreundliches Baby.

Manchmal vergesse ich das. Aber wenn ich dann andere Babys sehe, können wir von Glück sagen so ein ruhiges und liebes Baby zu haben.

Da sind wir sehr froh drum.

Mit den 3 Monats Koliken haben wir glück, bis jetzt nicht aufgetaucht.

Luft im Bauch und auch mal ne schlechte Verdauung ja, aber da helfen dann kurzfristig einfache tricks der Hebamme.
Auf das Stillkissen legen und abwechselnd Bauchmassage und mit den Beinen Fahrradfahren.

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Irgendwann kommt die Luft dann raus und sie schläft ein. Sie genießt das oft regelrecht massiert zu werden.

Am Freitag hatten wir dann bei der Kinderärztin die U3 Untersuchung.
Alles Top, nur die Hüftgelenke sind noch nicht voll ausgereift.
Aber nicht so schlimm – ist wohl bei sehr vielen Kindern so – jetzt muss für 4 Wochen “breit gewickelt” werden.
Also zwei Windeln auf einmal.

Ansonsten ist alles Top entwickelt. Mit der Kinderärztin hatten wir auch Glück.
In unserem Stadtteil gibt es keine und umliegende Kinderärzte lehnten uns ab, da wir nicht aus deren Stadtteilen kommen würden.
Im Krankenhaus sagte man uns schon, das es schwierig ist einen Kinderarzt zu finden der noch neue Kinder annimmt.

Die gefunden Kinderärztin ist sehr nett. Trotz gut besuchtem Wartezimmer mussten wir nicht lange warten, weil wir einen Termin hatten.
Die Ärztin nahm sich Zeit und erklärte viel. Sie nahm sich auch Zeit für unsere Fragen.
Sie ist zu Fuß erreichbar, aber auch mit dem Auto.

Mittlerweile hat die kleine raus, ob ich den Föhn oder Staubsauger als App laufen habe oder in echt.
Wenn sie sich in das Schreien reinsteigert, dann hilft keine Geräusche App mehr. Machen wir aber den echten Staubsauger oder Fön an, ist Ruhe.

Und so haben wir jetzt neben dem Wickeltisch und im Wohnzimmer neben dem Laufstall einen Fön. Zwar wegen dem Wickeln um sie danach besser zu trocknen, aber es hilft immer instant gegen den Stress bei ihr.

Von einem geregelten Leben kann man noch nicht sprechen, aber es kommt so langsam.
Wir gehen mit Ihr Einkaufen, spazieren aber auch schon auf Geburtstage und Familienbesuche.

Woran ich mich mittlerweile gewöhnt habe ist die Stimmentwicklung. Jeden Tag klingt sie immer etwas anders. Anfangs bin ich immer aufgeschreckt. Dachte immer sie hat was.

Mittlerweile finde ich es lustig. Wie sie klingt, wenn sie stöhnt, meckert oder brabbelt.

Jetzt haben wir 8 Wochen Zeit – bis zur U4 Untersuchung – uns zu überlegen ob und wie wir Impfen wollen.
Das erste mal, das ich zu dem Thema das Internet zur Rate gezogen habe.

Ein großer Fehler. Aber auch wenn man fragt, bekomme ich am Ende keine Eindeutige Meinung.
Ein hochbrisantes und hart diskutiertes Thema.

Sollen wir einem so kleinem Wesen jetzt schon eine solche Impfung (6+1) geben oder lieber warten bis sie in den Kindergarten kommt?
Dazu würde mich eure Meinung mal interessieren.

Danke vorab!

Ein Monat „moderner“ Vater

Ja, die Zeit vergeht wie im Flug.
Nun ist unsere kleine schon ein Monat alt.

Wobei die erste Woche zuhause sich für mich wie ein Monat angefühlt hat.

Mit viel Euphorie schreibe ich hier gerne, wie ich mich als “moderner” Vater fühle und füge.

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Aber ich muss auch mal ehrlich sein und die andere Seite beschreiben.
Ich muss mich mal auskotzen.

Ich spreche von meiner Sichtweise.
Der eines Mannes, der sich 38 Jahre dafür Zeit gelassen hat Vater zu werde.
Der keine überschwänglichen Frauenhormone besitz.
Der sein Leben bis heute so geliebt hat, wie es war und es ihm an nichts fehlte.

Mittlerweile kann ich Väter verstehen die lieber in der Kneipe versacken oder bei freunden bleiben.

Es ist anstrengend. Ich habe immer gehört:

“Dein Leben mit Baby wird sich rapide ändern. Es wird nichts mehr so sein wie früher. “

Ja, aber das sind nur 10% der Wahrheit. Es ist viel viel schlimmer.

Eines vorweg, ich bin ein stolzer Vater.

Nicht nur wegen unserer Tochter, sondern das ich mich im Leben weiter entwickelt habe.
Meiner Frau und unserer “3 Personen Familie” zeigen kann – das ich für uns da bin.
Das ich nicht drum herum lebe. Mich vor der Verantwortung drücke.

Viele Frauen meiner Freunde sehen das als so Selbstverständlich, das wir Männer das müssen.
Wir sollten – ja – aber für uns ist das auch sehr schwer.

Auch für uns verändert sich das Leben und auch uns sollte man zwischendrin mal loben.
Wir haben nicht die Hormone und 9 Monate Bindung wie ihr!

Ich wünschte, ich wäre so bekindert, so ein “über Papa” dem die gleichen Hormone zu Kopf steigen wie den Frauen.
Die sind soooooo glücklich, das sie alles vergessen und selbst wenn sie 5 Stunden am Stück schreien immer noch alles rosig ist.

Aber für uns, liebe Frauen, ist eben nicht alles nur rosig.

Es ist schwierig. Ich bin gerne Vater. Und wenn die kleine ewig schreit, versuche ich dennoch ruhig zu bleiben und sie nicht gleich abzugeben.
Das gelingt mir nicht immer, wird aber von mal zu mal besser.

Es ist schwierig. Vor allem für mich. Ich bin kein Mensch – da habe ich auch nie ein großes Geheimnis drum gemacht – der bei Babys aufblüht.
Das tue ich bei Hundewelpen und Katzenbabys. Aber nicht bei Babys. Keine Ahnung warum, ist einfach so.

Was mir derzeit daher am meisten fehlt ist das Feedback meiner Tochter. Das lachen, das reagieren, das mich wahrnehmen.
Das Menschlich sein.

Das dauert noch Monate – das weiß ich – aber es ist schwierig.
Vor allem wenn sie tage hat, wo sie nur schreit und einfach nicht zu beruhigen ist.

Meine Frau hat es da “einfacher”. Sie hat Ihre Hormone. Sie kommt damit besser klar, hat eine ganz andere Bindung.
Ich meine nicht damit, das für Frauen dies keine Arbeit ist. Im Gegenteil.
Ich ziehe meinen Hut vor meine Frau. Sie muss zum Stillen in der Nacht 3~4 mal raus und bekommt derzeit kaum geregelten Schlaf hin.
Geschweige von einem Stück geregeltem Leben.

Aber meine Frau empfindet vieles anders – wenn die kleine Schreit – als ich. Mir platzt irgendwann der kragen und ich würde am liebsten zurück brüllen.
Meine Frau ist da immer noch tiefenentspannt und hat Mitleid mit der kleinen. Ist nicht überfordert mit der Situation wie ich.

Und auch darum bin ich froh eine Frau erobert zu haben, wie die meine.
Die damit umgehen kann. Die versteht, das ich nicht so damit umgehen kann wie sie.

Sie lässt mich machen und wenn ich nicht mehr kann, dann lässt sie mich auch gehen.
Sie brüllt mich nicht an, setzt mich nicht unter Druck, wie ich es bei freunden erlebt habe.
Sie hat Verständnis, das ich manchmal einfach überfordert bin, anstatt mir vorzuwerfen das ich das jetzt machen muss.

Wenn ich die kleine einfach nicht beruhigt bekomme, dann kann ich sie auch mal bei ihr abgeben und verschwinde für ne Stunde am PC um wieder runter zu kommen.

Was nicht bedeutet, das ich mich um meine Pflichten als Vater drücke oder ihr alles aufdrücke.
Im Gegenteil. Meinen ersten Vater Tochter Tag habe ich genossen und die freie Zeit meiner Frau gegönnt.

Wenn ich zuhause bin, dann beschäftige ich mich gerne mit ihr. Wickel sie und sorge dafür das meine Frau auch Ihre Zeit zuhause hat.
Gehe mit ihr raus spazieren damit sie schlafen kann.

Aber – und das mussten wir beide lernen – dieses Märchen von “in den ersten 3 Monaten schläft und isst sie nur” ist totaler Quatsch.
Und so nimmt sie viel unserer privaten Zeit in Anspruch.

Liebe Frauen, wir Männer sind Männer – wie ihr Frauen auch Frauen seit.
Ich kann zwar nur für mich schreiben, aber ich glaube damit nicht alleine zu sein.
Ihr macht einen tollen Job. Aber euer Mann in der Regel auch. Und dafür dürft ihr Ihn auch mal loben!
Danken das er bei euch ist. Es läuft nicht immer alles rund wir sind auch nicht immer so wie ihr euch das jetzt vorstellt.
Aber wir werden damit auch überrumpelt und gehen damit heute besser um als es unsere Väter getan haben.

Dafür das mein Vater vor meiner Geburt abgehauen ist und ich Ihn nicht kenne, denke ich das ich ein guter Vater bis jetzt bin.
Aber es ist eben Sau anstrengend. Es kostet eine Menge nerven und manchmal ist es auch einfach Zuviel.

Aber ich wachse mit der Aufgabe und denke das ich mich als Vater ganz gut machen werde.
Auf die Zeit – die kommt wenn meine Tochter krabbelt und brabbelt – freue ich mich am meisten.

Auf das Vater dasein und die Freundschaft

Gestern habe ich mit meinem sehr guten Freund im “Alten Bahnhof Frechen” – auf die Geburt meiner Tochter angestoßen.
So wie letztes Jahr bei der Geburt seiner Tochter.

Da gibt es nicht nur leckere Steaks.

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Sondern auch viele verschiedene Sorten vor Ort gebrautes Bier.

Lokstoff, Finchen und Maibock

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Ein langer, lustiger und schöner Abend. Heute morgen war gut verkatert. Bin das gar nicht mehr gewohnt.
Aber es war es wert. Bis wieder in einem Jahr Winking smile

Vom großen aufs kleine Handy

Ich hatte im März mein Sony Xperia Z5 eingeschickt, da es flecken auf dem Display hatte.
Für den übergang hatte ich ein Samsung Galaxy S5 Mini.

Es war zwar unerträglich langsam, aber mir gefiehl die größe. Das wenig kleinere Display machte mir nix aus. Aber der Rest vom Handy war deutlich kleiner und leichter.

Ich habe keine langen Finger und bei 5 Zoll ist schluß mit Einhandbedienung.

Nun wollte ich aber keine Abstriche in Leistung und Funktion haben.
Es sollte schon nen Fingerabdrucksensor haben, eine gute Kamera und genug Leistung.

Da Samsung kein S6 mini oder S7 mini bis jetzt raus gebracht hat, sondern dafür eine A Serie die nicht nur deutlich langsamer ist als das größere Flahschiff, sondern auch weniger Funktionen hat, blieb ich bei Sony.

Und so hatte ich mir dann über einen Amazon Warehouse Deal das Z5 Compact gekauft.

Das habe ich jetzt sei einigen Wochen im Betrieb und bin froh gewechselt zu haben.

Kein vergleich zu dem großen Pendanten.
Es passt wieder in die Hosentasche und kann mit einer Hand bedient werden.

Erinnert mich an die Zeit wo ich noch das Samsung Galaxy S2 hatte.

Mein Z5 versuche ich nun schon seit einem Monat zu verkaufen.
Bei Ebay Kleinanzeigen meldeten sich nur Betrüger. Bei Ebay eingestellt kaufte es einer, der es dann am Ende nicht bezahlt hat.

Nun habe ich es noch mal bei Ebay Kleinanzeigen drin. Wenn es bis zum 23ten nicht weg ist, dann stelle ich es noch mal als Auktion ein.

Papa Tag

Da war er gekommen. Der Samstag und damit auch der Papa Tag.

Gegen Mittag machte meine Frau sich fertig für den Junggesellenabschied .

Meine Frau fuhr ich zum Junggesellenabschied und war dann bis zum späten alleine mit der kleinen.

War echt toll. Zuhause angekommen fütterte ich sie erst einmal.

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Das klappte erstaunlich gut. Die von der Hebamme empfohlene Menge war Ruck Zuck weg.

Nach einer Stunde hatte sie dann wieder Hunger und bekam noch mal die Hälfte. Danach wurde Sie müde.
Also ging es bei dem Wetter zum spazieren raus.  Wir hatten Traumhaftes Wetter.

Ich schaute mir die Baustelle um die Ecke an

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und ging dann durch unsere Parks. Nach zwei Stunden war ich wieder zuhause angekommen.
Die kleine bekam wieder was zu Essen und dann ging es schon wieder zurück zu meiner Frau.

Wir waren auf einen Geburtstag eingeladen. Trotz des Lärms und der Hektik in dem Restaurant schlief die kleine die ganze Zeit durch.

Der Tag war schön und der erste Schritt zur Normalität für meine Frau ist gelungen.
Wenn auch die kleine mich den Tag über gut auf trapp gehalten hat.

Strahlendes Babyspielzeug – Leuchtenes Stofftier

Wir haben zur Geburt unserer Tochter einen Menge Spielsachen und Stofftiere geschenkt bekommen. Da sie noch zu klein ist für das ganze Zeugs, steht es auf einem Regal im Kinderzimmer.

Gestern schien die Sonne die ganze zeit auf den Altbau und das Zimmer heizte sich gut auf.
Ich entschloss die Rollos runter zufahren um es etwas erträglicher zu machen.
Da war es dann stockfinster im Zimmer.

Ich drehte mich um und sah mich was anleuchten.

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Alter Schwede. Spielzeug aus Tschernobyl ……

Das sah man dem Hasen bei Tageslicht gar nicht an.

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Auch kein Warnhinweis auf dem Teil. Schon krass.
Bis jetzt ist uns das noch nicht so aufgefallen, weil es auf Lampenlicht nicht reagiert und Sonne schien bis jetzt noch nicht so stark.

Das Ding bleibt erst mal weit weg von unsere Tochter.
Sonst leuchtet ihr Mund auch bald bei Nacht …..

 

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