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Ruhiger Freitag

Den Freitag habe ich es relativ ruhig angehen lassen. Da ich mich für Samstag und Sonntag habe in meinem Minijob eintragen lassen, um die kosten der abmahnung so schnell wie möglich abtragen können, habe ich den sonnigen Freitag dazu genutzt um einfach mal für ein paar Stunden die Ruhe genießen zu können.

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Also bin ich mit meinem Roller nach Köln Langel gefahren, um dort am Rhein ein wenig zu entspannen. Das ist bei schönem Wetter ein echt schöner und ruhiger Platz.

Danach habe ich mit meiner Frau meine Schwiegereltern besucht und sind dann im Anschluss zu unserem Trauzeugen gefahren.

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Dort haben wir den spätsommerlichen Abend mit Wein und Würstchen ausklingen lassen. Was mein Gewicht angeht, habe ich es einfach mal ignoriert, wobei ich mich derzeit nicht beklagen kann und immer noch unter hundert bin.

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Unsicherer Pützchensmarkt 2014

Am vergangenen Freitag war ich in Bonn auf dem Pützchens Markt.

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Diese Kirmes besuche ich schon seit Jahren, genau so wie die große in Düsseldorf.

Wir hatten tolles Wetter und es war sehr voll. So langsam merke ich allerdings das ich zu alt für die Geräte werde.
Da wird einem beim zuschauen schon schlecht ;)

Rund um die Kirmes sind Marktstände aufgebaut. An zwei stellen konnte man Messer kaufen.
Keine Küchenmesser, sondern richtige Kampfmesser. In allen Sorten und Varianten.
Viele davon kannte ich vom Krav Maga Messerkurs. Ich war erschrocken wie offen und frei die dort rum lagen und verkauft wurden.

Mein Frau musste irgendwann auf Klo und so ging ich mit Ihr und meiner Schwester durch einen Seitengang zu den Toiletten.
Die befanden sich in einem Haus im Keller. Ich wartete draußen.

Plötzlich kamen 6 Türken auf mich zu. Einer fragte nach dem Klo und verschwand danach darin.
Er kam nach 10 Sekunden raus und meinte das würde ja Geld kosten. Dann stellten sie sich um mich herum mit 2 Meter Abstand an eine Wand und warteten.

Mein Bauchgefühl schlug Alarm. Ich bin in meinem Leben 3 mal überfallen worden. 3 mal habe ich nicht auf mein und dieses Bauchgefühl gehört.
Dieses mal schon. Ich wurde aufmerksam, blieb aber dort stehen. Plötzlich bekam ich mit, wie sie leise miteinander sprachen.
Zwar in Türkisch, aber das Wort Handy hörte ich dabei raus.

Das war der Moment für mich zurück zur Hauptstraße zu gehen.
Ich wartete noch kurz darauf das Fremde aus dem Klo kamen und tat so als würde ich mit ihnen gehen.

Von da wartete ich dann in der Masse der Menschen, mit Blick in Richtung Klo, auf meine Frau. Als diese dann kam und wir los wollten, trottete die Truppe weg.
Von dem Moment war ich auf “Alarmmodus”. Bis dahin war ich noch entspannt und machte mir keine Sorgen, aber von dem Moment passte ich auf.

Dabei viel mir auf, das ich bis dahin und auch den restlichen Abend nicht einen Polizisten gesehen hatte. Auch keinen privaten Sicherheitsdienst.
In Düsseldorf und Bonn sind viele Bierzelte und Feste. Ähnlich wie auf dem Oktoberfest. In Düsseldorf sah man überall Hundertschaften der Polizei. An den Zelten und auf dem Platz Sicherheitsdienste.

In Bonn komplette Fehlanzeige.

Wir standen gegen 1 Uhr an einem Holländer der Blumen verkaufte, wie in Hamburg auf dem Fischmarkt.
Der Befand sich direkt an einem der Eingänge der Kirmes.
Je später es wurde, je mehr Truppen wurden es, die auf den Platz gingen.
Sie gingen Teils mit grölenden Texten (wie Hooligans – nur in einer mir nicht verständlichen Sprache) an uns vorbei in Richtung Festplatz.

Ich finde diese Entwicklung schlimm.
Wohin das führt habe ich vor ein paar Jahren in Paris auf einer Kirmes gesehen.

Keine Ahnung ob ich nächstes Jahr noch mal dahin gehen werde.
Es ist zwar nichts passiert, aber solange warte ich auch nicht mehr.

Seit ich im Sicherheitsdienst arbeite, schaue ich immer bei solchen Events wie andere Firmen und Kollegen arbeiten.

In Düsseldorf haben die ein 1a Sicherheitskonzept. Wenn es dort voll wird, dann leiten Sicherheitsmitarbeiter mit Schildern und Manpower die Gäste in einer Richtung.
So das dann nicht (wie in Duisburg), die Menschenströme aufeinander treffen. Überall sieht man Hundertschaften und Sicherheitsdiensten an festen Positionen.
An den Buden und oben an Laternen sowie Schildern sind Nummern angebracht (wo man sich gerade befindet) falls etwas sein sollte.

Anders bekommt man solche Events mittlerweile kaum genehmigt.

Aber in Bonn komplette Fehlanzeige.
Schlecht beleuchtete und gekennzeichnete Wege. Kaum Sicherheitspersonal.

Aus Sicht eines Sicherheitshypochonder wie mich, unmöglich ;)

Rôtis Köln Nippes–Sandwich & Kaffee Bar

Heute war meine Frau bei unserem Stammfrisör. Da ich Langweile hatte und es Futterzeit war, bin ich auf die Suche nach was Nahrhaften los marschiert.

Ich war schon leicht genervt, weil die Tage davor war es echt mühsam in meinem Urlaub was brauchbares in Ehrenfeld zu finden. Nur Döner, MC-Hamburger und sonstigen Fastfood. Ich wollte aber gerne was leckeres. Mal was anderes – was auch satt macht und nicht nur meine Fettspeicher füllt. Also trotte ich dieses mal in Nippes los.

Ich kam zur Erkenntnis, man muss manchmal nur die Augen auf machen.

Direkt neben unserem Frisör hatte schon seit März ein solcher leckerer Laden aufgemacht und ich diesen erst heute entdeckt.

Das Rôtis in Köln Nippes.

Was ich da genau bestellt habe, das weiß ich nicht mehr. Viel zu komplexer Name mit noch mehr Zutaten die man sich alle nicht merken kann. Muss man aber auch nicht.

Hauptsache es ist lecker!

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Und das war es! Sehr sogar. Das Sandwich und der Salat waren köstlich und man merkte bzw. schmeckte einfach die frischen Zutaten und die gute Zubereitung.

11 Euro für Sandwich, Salat und eine Fritz Cola Light mögen zwar erst mal hoch erscheinen, aber es hat richtig satt gemacht und die wirklich gut ausgewählten Zutaten waren es Wert! Auch sonst ist der Laden echt Chillig!

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Er kommt auf jeden fall in meine Favoritenliste. Da werde ich die Tage sicherlich noch mal vorbei schnuppern.