Kategorie-Archiv: 3. Beruf

Was mir so im Job passiert.

Universallangeswort

Unser Lagerist hat Urlaub und ich vertrete ihn solange. Da stolpere ich die letzten Tage beim einbuchen von Wareneingängen immer wieder über Artikel die ich bis dato ich kannte.

Der Artikelname von diesem Artikel hat heute den Vogel abgeschossen :-)

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Universalkippstripanker-Schanier!

Da hatte jemand Langeweile….

Via Handy

Was möchte der Bewerber damit erreichen?

Wir hatten zwei Teilzeitarbeitsplätze für uns Lager über das Arbeitsamt ausgeschrieben.
Die Stellen waren schnell besetzt, den anderen Bewerbern wurde ordnungsgemäß abgesagt.

Unter den Bewerbungen kam dann auch dieses Blatt Papier.

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Ungefährer Inhalt, welcher per Hand und Bleistift geschrieben war, lautete:

Sehr geehrter Herr ***,

ich stelle mich hiermit als *** vor. PC Kenntnisse besitze ich keine.

Desweiteren bin ich nicht voll belastbar.

Mit freundlichen Grüßen

******

Zu erst dachte ich in einfachem Schubladensystem.
Ein ggfls. Arbeitsloser, der vom Amt “gezwungen” wird sich zu bewerben und das mit Absicht so schlecht wie möglich macht.

Dann viel mir heute Morgen ein, das auf der Rückseite oben links schon etwas notiert war.

43 Jahre.

Das war definitiv nicht von uns! Und dann viel mir ein, was ich schon mal öfter gelesen hatte:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/bewerbung-abgelehnt-mit-zu-alt-fuer-die-sekretaerinnen-stelle-1.1011160

Am liebsten würde ich die Person hier zum Gespräch einladen, aber weder haben wir die Zeit für solche Spiele noch ist die Stelle frei.

Schade finde ich es, das es für so etwas nicht eine Anlaufstelle beim Amt gibt.

Weil egal was damit bezweckt wurde, es ist in meinen Augen eine Frechheit und hat nichts mit einem Bewerbungswillen zu tun!

Hundeausstellung

Am Wochenende war ich mit meiner Schwester, Ihrem Freund und dem gemeinsamen Hund auf der ersten Hundeausstellung.

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So groß ist mittlerweile unser Firmenwachhund geworden. Sie hat auch ein “Sehr gut” bekommen.
Leider wird es kein Büro Hund mehr, der an unserem täglichen Leben teilnimmt, was auch daran liegt das hier mittlerweile zu viele “fremde” hier rum laufen.

Schlaue DHL

Meine Schwägerin benötigt für Ihren Spülkasten ein Ersatzteil.
Ich habe es ihr dann die Tage versucht per DHL zu zusenden.

Nur  war leider bei Ihr keiner Zuhause. Anstatt es wie sonst beim Postamt abzugeben und eine Benachrichtigungskarte da zu lassen, hat der Zusteller “vermerkt”, das man es am nächsten Tag wieder zustellen wird.

Ich weiß nicht warum das auf dem Paket ist, vieleicht zu “internen” Zwecken, aber wenn man das schon so macht – dann bitte nicht auf die Empfänger Adresse!

Das hatte zur Konsequenz, das am nächsten Tag das Paket bei zu Hause ankam.

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Grrrrr…….

Kartons

Unser befreundeter Großhandel für Autoersatzteile hatte mal wieder eine Lieferung für uns :-)

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Das sind echt stabile Kartons, wo schwere Sachen transportiert werden können.

Der Händler freut sich, das die nicht entsorgt werden müssen und wir brauchen keine neuen Kartons kaufen. Und der Kunde freut sich über eine heile Lieferung :-)

Via Handy

Google Shopping und die freigestellten Bilder

Google hat uns vor Karneval eine E-Mail gesendet, das die Produktbilder – welche wir für das Google Shopping Portal einsenden – nicht den Richtlinien entsprechen.
Das müssten wir ändern, ansonsten drohte man uns eine Sperrung an.

Der Verstoß galt unserem Wasserzeichen unten links und unserer Unterlage mit Firmenbezeichnung.
Des weiteren hätten wir Bilder die kein Bild haben, die wolle man auch nicht eingesendet bekommen.

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Was machen? Eigentlich hatten wir das mit der Unterlage – damit bei uns keiner Bilder klaut. Letztendlich möchten immer noch die wenigsten Hersteller das ihre Artikel im Internet verkauft werden.
Da sie aber nichts dagegen machen können, versuchen sie es mit allen mitteln. So dürfen wir nicht die Original Bilder verwenden.
Macht nichts, wir machen seit Jahren diese selber. Nun sollen wir diese Wasserzeichen und Copyright los ins Netz stellen?

Aber es nicht zu machen, würde bedeuten das man Google den Rücken zudreht. Das ist als Online Shop die schlechteste Lösung.
Also haben wir uns eine “mittel” Lösung ausgedacht.

Einfach mal rausschneiden geht nicht. Das bedarf Handarbeit. Wir haben mittlerweile fast 190.000 Artikel.
Die alle durcharbeiten?

Uns blieb/bleibt nichts anderen übrig als einen kompletten Bilderneuanfang zu starten.
Zu erst wurde unser “Feed” (die Datei mit den Artikel – welche an Google gesendet wird) geändert, so das nur noch Artikel mit Bildern übermittelt werden.

Dann haben wir unsere Fotoecke vom Büro ins Lager umgezogen und komplett umgebaut.

 

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Derzeit sind wir dabei jedes Produkt aus dem Lagerregal zu nehmen und es neu abzulichten.
Das ganze auf einer speziellen Unterlage. Dann wird es von einem Programm automatisch und so gut wie möglich freigestellt.

Dann erstellt es eine Version für unseren Shop mit Copyrightunterlage

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und eine freigestellte Version für Google Shopping

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welche auch nur Google zu Gesicht bekommt.

Google Shopping ist in Deutschland kaum bekannt. Aber als Unternehmen für das Gesamtbild extrem wichtig.
Wir haben gleich gemerkt das wir im Gesamten Google Ranking gesunken sind, als wir dort keine Produkte mehr drin hatten.

Die Software, welche mein Kollege zum Automatischen freistellen Programmiert hat, funktioniert zu 98%. Der Rest der Bilder wird von ihm frei gestellt.

In den nächsten Tagen werden wir Aushilfen dazu holen, die den ganzen Tag nichts anderes machen werden, als Fotos, Fotos und Fotos.

Letztendlich ist die Situation nicht schön, aber da müssen wir durch.

Zum Glück sind wir mittlerweile ein Team was solchen Aufgaben gewachsen ist
und mit solchen Herausforderungen klar kommt und eigene Lösung konzipieren kann ohne
gleich Tausende Euros in die Hand nehmen zu müssen.