Kategorie-Archiv: 1. Privat

Alles über mein Privatleben.

Geburtstag

Meine Frau hat Geburtstag.

Da wir Urlaub haben, wurde heute morgen erst mal ausgiebig und kalorienreich gefrühstückt.

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Eigentlich schenken wir uns nichts “materiales”, da wir beide Geld verdienen und das nur in einer Materialschlacht bzw. Gestand Austausch endet.

Wir nutzen diese Tage lieber für Geschenke die man so nicht bekommt. Wir lassen uns etwas einfallen für den anderen. Ein Beispiel wäre mein letzter Geburtstag oder Ihr letzter Geburtstag.

Dennoch habe ich ihr ein kleines Upgrade gegönnt und den Kindle Paperwhite besorgt. Sie hatte zwar erst im September den “alten” Kindle bekommen, aber seit dem hat sie schon über 20 Bücher durch und der Paperwhite ist besser. Mit Licht und 2 Monaten Akkulaufzeit ;)

Grundsätzlich empfehle ich jedem der Elektronische Bücher lesen möchte, den Kindle. Egal ob der Paperwhite oder der “alte” für 49 Euro!
Die Kindles sind super leicht, spiegeln gar nicht und halten einen ganzen Monat in der Akkulaufzeit! Bin total begeistert.

Ihren “alten” werde ich erst mal verwenden. Mal schauen ob ich mich auch für das Lesen begeistern kann.

Aber zurück zur Überraschung. 

Ich habe ihr ein NES organsiert.

Ja – das “alte” Nintendo Entertainment System.
Mit Super Mario 1,2 und 3.

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Das war, nach dem sie damals in Deutschland einwanderte, ihre erste Konsole.
Etwas am Anfang an das Asylheim gefesselt – durch fehlende Sprachkenntnisse und fremder Umgebung – hat sie viel mit Ihren Geschwistern und Freunden Super Mario gespielt.

Am Samstag kommen die Personen bei uns vorbei und damit die Möglichkeit wie in alten Zeiten mal wieder Super Mario zu zocken ;)

Warum auch immer lief sie dann heute morgen beim Testlauf nicht mehr, obwohl sie es Wochen vorher noch getan hatte.

Da schöne an alter Technik ist, die lässt sich noch reparieren ;)

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Internet, Schraubendreher und Kontaktspray haben das Problem dann gelöst und die Überraschung heute Abend war gelungen ;)

Ostern überstanden

Meine angeheiratete Familie pflegt den Griechisch Orthodoxen glauben.

Ostern findet dort immer Zeitversetzt zu unserem Osterfest statt. Bis auf ein paar ausnahmen. Das war dieses Jahr wieder der Fall und wie feierten gemeinsam Ostern.

Wer türkisches Essen kennt, der weiß die lieben neben “Scharf” auch viel Zuckerwasser …..

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Dieses mal (in meiner derzeit befindlichen Phase der Abnahme) habe ich nicht den gleichen Fehler gemacht, wie alle Jahre davor (beim “Diäten”) und mich komplett vom Leben verabschiedet. Auf alles zu verzichten. Weil es letztendlich immer dazu geführt hat es mir später doppelt wieder zu holen.

Dieses mal habe ich “normal” mit gegessen. Von allem etwas und nichts zu viel.
Und siehe da, es war nur ein Kilo am Ende mehr. Jetzt bin ich erst mal das süße satt, das Kilo habe ich schnell wieder weg – aber dafür die Tage Spaß.

Nun heißt es aber erst mal wieder auf die Linie achten ;) Das nächste Wochenende steht vor der Türe. Brauhaustour mit der Firma und reinfeiern in den Geburtstag meines Chefes. Tag drauf der Geburtstag meiner Frau ;)

Es gibt auch noch ehrliche Menschen

Ich sitze hier an Karfreitag an meinem PC und bastle an einen neuen Server für meinem Blog. Da klingelt es an der Haustüre. Eigentlich habe ich die Klingel immer aus.

Hier geben sich an manschen Tagen die Vorwerkvertreter mit den Zeugen die Klinke in die Hand. Da wir Tage vorher aber Besuch hatten, hatte ich wohl vergessen diese wieder auszuschalten.

Ich hörte im Treppenhaus Bewegung. Der oder die Person schien auch bei den Nachbarn geklingelt zu haben. Eigentlich ein Zeichen von Hausierer. Ich machte die Türe auf und sah einen älteren Herren.

Der fragte mich, ob ich das vermissen würde und zeigte mir einen Kartenstapel.
Er hätte das gestern in Köln vor dem Jackpot gefunden.

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Ich brauchte einen Moment, bis ich verstand was ich sah. Er zeigte mir meinen Personalausweiß und weitere Karten.

Den Abend davor war ich in Köln kurz auf der Venloerstr.
Hatte dort geparkt um uns  etwas zu Essen zu holen. Dabei schien ich mein “Kreditkartenetui” vor dem Lokal “Jackpot” verloren zu haben.

Mitte letzten Jahres habe ich meine Portemonnaie gegen ein Kreditkartenetui ausgetauscht. Es war schön Platzsparend und passte überall rein.

Das schien ich nun verloren zu haben. Keine Ahnung warum. Meine Frau hatte bezahlt und ich es gar nicht in der Hand oder Jacke.

Er meinte, er wäre auf dem Weg nach Essen gewesen und hätte dann auf dem Personalausweiß meine Adresse gesehen und wieder umgedreht.
Ich gab dem Mann 40 Euro für Sprit und bedankte mich 1000 mal.

Ich hatte zum Glück meine EC Karten nicht drin, sondern die Tage zuhause rausgeholt und wieder vergessen rein zu legen. Es fehlen nur 5 Euro und das Lederetui.

Bin ich dem Mann unendlich dankbar, das er mir die Sachen gebracht hat. Das wäre mir wahrscheinlich erst morgen aufgefallen. Dann wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen es dort verloren zu haben. Ich hätte vieles neue beantragen müssen und viel Kosten und Lauferei gehabt.

Schön zu sehen, das es noch tolle Menschen gibt.

Alkoholfrei

Gestern Abend war wieder einer dieser Abende, trinken oder nicht.
Da wir heute früh raus mussten, hatte ich keine Lust mich zu betrinken.

Also habe ich auch die 1~3 Bier gelassen, die ich sonst immer getrunken habe.

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Also habe ich Alkoholfreies Zuckerwasser getrunken. Mein Waage hat es mir heute morgen gedankt. Das einzige was ich komischerweise von solchen Partys mit nach Hause nehme sind Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Wenn ich meinen Pullover von gestern beschnuppere, dann weiß ich wahrscheinlich auch warum.
Weil mir der ganze Rauch im Club zu Kopf gestiegen ist.

Warum dort noch geraucht werden durfte ist mir ein Rätsel, aber ist halt so.
Und auch hier, ohne Alkohol, hatte ich meinen Spaß!

Techno Party

Gestern Abend war ich nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder aus zum tanzen.
Unser Azubi ist nebenberuflicher DJ und veranstaltet regelmäßig eigene Partys.
Am Freitag hatte er uns zu einer dieser eingeladen.

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Das ganze fand im Odonien statt.
Absolut geile Atmosphäre bzw. Location.

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Auf den Fotos sieht das aus wie ein Horrorfilm, etwas runter gekommen – aber die Lokation für eine solche Party ist übelst geil. Die Atmosphäre dort ist echt der Hammer!

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Die Musik war genau meine und wir hatten nen coolen Abend. Ich war überrascht, wie viele in meinem Alter dort feiern waren.

Und wir hatten am Ende die Erkenntnis, dass wir in der Vergangenheit auf der Couch festgewachsen sind und mal wieder öfter vor die Tür müssen!

Das Leben hat doch mehr zu bieten als nur Couch, TV und eigene Komfortzone. 

Ein Leben (fast) ohne Alkohol

Heute vor 2 Jahren hatte ich mein erstes Alkoholfreies Jahr hinter mir gebracht.

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Eigentlich hatte ich das nie vor. Ich wollte damals nur während meiner “Diät Zeit” weniger bis nix trinken.
Es wurde eine Woche, ein Monat und plötzlich ein Jahr.

Der Anfang war hart aus gesellschaftlicher Sicht.
Auf Alkohol zu verzichten von Seiten der Sucht, war nicht das Problem. Ich war schon immer nur ein Gelegenheitstrinker. Auch wenn die Gelegenheiten früher oft da waren ;)

Aber das in einer gemütlichen Runde durch zu setzen, war immer ein Kraftakt. Die Diskussionen, die Witze und teils abwertenden Kommentare (Thema Spaßverderber).

Mittlerweile klappt das und ich habe ein dickes Fell.

Es hat auch mein Grundverhalten zum Alkoholkonsum grundliegend geändert. Ich trinke kein Bier, Wein oder Sekt mehr zwischen durch. Also zum Feierabend, bei Freunden oder beim Auswärtsessen. Auch nicht an einem gemütlichen Grillabend.
Auch keine Mischbiere oder ähnliches.
Entweder saufe ich voll mit oder ich lasse es komplett. Das hat meinen Alkoholkonsum auf fast null reduziert.

Dafür habe ich viele Menschen nüchtern besser kennengelernt. Und das meine ich Negativ.
Wie sie sich unter Alkohol verhalten.
Was ich noch viel schlimmer finde, sind die Mitmenschen die unter Alkohol noch Autofahren. Das ist mir früher nie aufgefallen. Da ich keinen Führerschein bis zum dreißigsten Lebensjahr hatte, gab es für mich nur Taxi oder Bahn.

Ich finde das erschreckend. Selbst nüchtern die Tage drauf reden diese Menschen sich da raus. Mütter, Väter oder Personen die das ganze Auto voll mit Freunden haben. Einfach nur widerlich!

Nicht das der Eindruck entsteht, dass ich eine nüchterne Spaßbremse geworden bin. Ich kann mittlerweile nüchtern richtig gut mitfeiern.
Werden mir die Leute zu blöd oder ich komme nicht in Stimmung, dann gehe ich einfach und still ;)

Dieses Jahr Karneval habe ich durch meine Arbeit extrem mitbekommen, was der Alkohol aus Menschen macht ….. schlimm …

Ich selber bleibe mittlerweile lieber nüchtern, halte mich und mein Leben unter Kontrolle und wache am nächsten Tag gesund und ohne Kater auf.

Wobei in den nächsten Tagen ein Betriebsausflug ansteht. Brauhaustour…… :)

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