Die letzte Türe

FĂĽr diesen Karneval war es die letzte TĂĽre an der ich stand.
3800 Gäste auf einer fast ausverkauften Karnevalsveranstaltung.

Es gab viel zu tun, aber die Zeit verging wie im Flug.

Türsteher wäre kein Beruf für mich. Die Lokation befand sich an Kölns größter Partymeile, den Ringen. Wir standen an zwei Türen mit 6 Leuten. Dahinter, also in der ganzen Location noch viel mehr Kollegen.

Je später der Abend, je mehr haben Fremde versucht rein zukommen.

Angefangen von denen, die meinten sie wĂĽrden irgendwen kennen, ĂĽber die – welche mit falschen Stempel versuchten rein zu kommen.

Dann gab es die, die versucht haben einfach durch zu gehen und uns ignorierten.
Und zum Schluss die, die versuchten Ihre Freund kostenlos durchzuschleusen.

Vor der TĂĽre waren immer so 50 Personen die rauchten. Man hatte gar nicht den Ăśberblick wer raus und rein ging. DafĂĽr gab es einen Stempel.

Jeder der raus ging bekam einem und wer wieder rein wollte musste den vorzeigen.
Aus der Erfahrung habe ich gelernt – genau auf den Stempel zu schauen. Bei mir waren es dieses mal ĂĽber 20 Personen – die von irgend einem Club einen Stempel hatten und versuchen mit dem rein zu kommen.

Wir hatten es noch relativ einfach. Ohne Karte kein Einlass. Das haben die meisten verstanden. Es gab noch Tickets an der Abendkasse für 27 Euro. Das war den meisten “Versuchern” zu teuer und trollten sich weg.

Aber wĂĽrde ich genau diese Personen nicht rein lassen, weil mir die nicht passen wĂĽrden (zu betrunken -  passen nicht zur Gesellschaft – sorgen wahrscheinlich fĂĽr Ă„rger) , dann hätte ich es wohl deutlich schwieriger gehabt.
Da merke ich dann, das der “richtige” TĂĽrsteher Job nichts fĂĽr mich ist. Aber muss ja auch nicht.

Was ich nicht verstehe bzw. was an dem Abend für lange Diskussionen geführt hat, waren die Gäste die zum Rauchen die Lokation verlassen haben, sich haben aber keinen Stempel geben lassen. Wir haben so gut es ging, jeden versucht beim raus gehen daran zu erinnern. Aber entweder haben es manche nicht sehen wollen, oder waren zu betrunken. Oder hatten eben keine Karte und versuchten es mit dem Trick rein zu kommen.

3800 Gäste. Rund 50 Personen sind im gehenden Wechsel rein und raus. Da kannst du dir nicht jeden merken.

Was machen in einer solchen Situation? Da geht nicht mehr viel. Als erstes habe ich nach dem Garderoben Bon gefragt. Wenn der nicht vorhanden war – dann gab es noch die Möglichkeit mir ein Foto auf dem Handy zu zeigen – welches von drinnen geschossen wurde.

Dann hören die Möglichkeiten schon fast auf. Dann mussten die Leute draußen bleiben. Das tat mir zwar leid, aber es war nicht unsere Schuld.

Diskussionsintensiv war auch ein älterer Herr. Der hatte seine Frau wohl vor dem Saal raus gelassen und dann einen Parkplatz gesucht. Nun hatte die Frau die Tickets und war drinnen schon fleißig am Feiern.

Er konnte und wollte nicht verstehen das ich ihn ohne Ticket nun nicht reinlassen wĂĽrde.
Vor allem sind es wir Schuld und die Bösen!

Dann soll ich seine Frau ausrufen …….
Ähmmmm…
3800 Personen auf einem Karnevalskonzert und ich lasse Frau XY ausrufen ….

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Ja, dann soll ich mit ihm jetzt gefälligst rein gehen und seine Frau suchen.
Aha, zwischen 3800 verkleideten Jecken im halbdunkeln …..

Er musste warten. Bis seine Frau sich irgendwann erinnerte das sie doch nicht alleine dahin gekommen war.

Ansonsten war der Abend friedlich an der TĂĽre. Hier und da ein paar Mitmenschen, die mit aller macht rein kommen wollten, aber die lieĂźen sich noch gut vertreiben.

Jeder Gast wurde beim Eintritt abgetastet. Neben den ĂĽblichen Waffen, Essen und Trinken haben wir auch nach Deosprays, Haarsprays und Reizgas gesucht.

Reizgas musste ich nur einer Dame abnehmen, die es sich später dann beim verlassen auch brav wieder abgeholt hat. Jegliche Art von Sprays wurden in der Vergangenheit in Kombination von Alkoholkonsum und Feuerzeug als Gefährliche Waffe genutzt.
Daher haben wir die auch gleich eingesammelt.

Für diese Session war es die letzte Türe und ich bin ehrlich gesagt auch ganz froh drum. Dieses Jahr fand ich es ansträngender als das Jahr davor. Dazu kommt noch das meine Hauptarbeitsstelle mich auch parallel auf trapp gehalten hat. Die letzten Wochen waren echt Ansträngend.

Ich freue mich auf das nächste Wochenende. Da lege ich die Füße hoch und das Telefon bleibt aus!

Ruhiger als ruhig

Die Woche vor Weiberfastnacht war ich das erste mal im Kristallsaal (in Köln).
Auch dieses mal wieder in meinem Minijob.

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Der Unterschied zu den vorherigen Sitzungen war, das dieses mal fast nur “fremde” Gäste da waren.

Wenn ich mich da an die Woche davor erinnere, da graute es mir.
Aber es kam anders als gedacht. Alle waren mehr als friedlich und feierten was das Zeug hielt. Wir hatten viel Spaß und viel mit den Gästen zu lachen. So sollte es immer sein ;)

Stressiger Abend

Zwei Wochen vor Weiberfastnacht  war ich wieder in meinem Minijob unterwegs.
Eine Karnevalsfeier in Köln galt es zu “bewachen”.

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Im Gegensatz zu den vorherigen Veranstaltungen – wo “nur” die ca. 3000 Mitglieder des Kunden zu Gast waren, sind dieses mal viele “Fremde” Gäste dabei gewesen, die nicht  direkt zu dem Kunden gehörten. Der Abend war mehr als anstrengend. Immer wieder gab es Stress. Besonders zwei Gäste hielten uns etwas in Atem.

Aber beide Störenfriede Verliesen die Veranstaltung zum späteren Abend fast von alleine und ohne nennenswerten Ärger. Aber die zwei haben uns schon eine ganze Weile auf trapp gehalten. Vor allem die ewigen Diskussionen. Da bin ich immer wieder froh, durch Krav Maga gelernt zu haben – mich selbst zu verteidigen. Als sich ein 2 Meter Mann vor mir plötzlich und ohne Grund aufgebaut hat – da muss man auch erst mal richtig reagieren ;)

Nach der Sitzung begann die “After Show Party”.

Ich stand ruhig an meinem Posten und schaute dem treiben zu. Da tippte mir jemand leicht von hinten auf die Schulter.

“Hinten auf dem Klo liegt eine bewusstlose Frau.”

Ich rannte hin uns sah eine Frau, welche in ihrem Erbrochenen lag. Sie zuckte und wimmerte nur noch. Zum GlĂĽck waren so viele Ă„rzte auf der Sitzung, das ich keine erste Hilfe mehr leisten musste. Die waren auch schon vor mir im WC und kĂĽmmerten sich um die Dame.  Ich räumte das WC von den Schaulustigen. Dann ging ich runter zum Eingang um den gerufenen Rettungswagen in Empfang zu nehmen und half beim Abtransport.
Dieser entpuppte sich echt als schweres Ding, da der Gast so langsam wieder zu Bewusstsein kam und an fing uns zu bespucken und zu randalieren – obwohl sie nicht mal selbstständig stehen bzw. geschweige den gehen konnte.

Das sind die Momente wo ich immer wieder froh bin meine Handschuhe am “Mann” zu haben. Auch hatte ich Glück das ich “sauber” blieb und sie mich nicht erwischte.

Ich weiß nicht wie oft an dem Abend mein Adrenalinspiegel in die Höhe ging, aber ich bin echt tot ins Bett gefallen. Nochmal muss ich einen solchen Abend nicht haben ;)

Ich bin echt froh wenn Karneval vorbei ist und die “normalen” Aufträge kommen.

Schnäppchen

Ich bin gerade im Krankenhaus zu Besuch. In der Kaffeeteria habe ich mir einem Kaffee bestellt.

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1.80 Euro für einen halb vollen Becher Kaffee. Über den Preis war ich schon verwundert. Aber als ich am Fahrstuhl gemerkt habe das der Kaffeebecher nicht mal voll ist, wäre ich am liebsten zurück und hätte die Frau nach ihrem Puls gefragt.

Aber ich bin ja brav erzogen worden. Vielleicht sollte ich auch mal was mehr WutbĂĽrger werden. Mal auf den Tisch hauen.

Und nicht nichts sagen, dort nicht mehr kaufen und mich in einem Jahr freuen wenn die Pleite sind……

Via Handy

Krav Maga Selbstverteidigung in Ehrenfeld

Mein Hobby, die Selbstverteidigung, ist komplett eingeschlafen.

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Eigentlich wollten wir nach unserem Urlaub und den ganzen Prüfungsstress Mitte letzten Jahres wieder regelmäßig dort hin gehen.

Da mein damaliger Trainer die Location ins freie gewechselt hatte, habe wir uns anderweitig umgeschaut in Köln Deutz angemeldet.

Das Training dort war gut und auch die Location. Die Leute waren Top und ich empfehle das Training dort gerne weiterhin. Aber es war einfach zu weit weg vom unserem zuhause aus. Heute ärgere ich mich über mich selber, das ich das gemacht hatte.

Köln ist in zwei hälften aufgeteilt. Dazwischen der Rhein. Wenn man – wie ich – dann regelmäßig auf die andere Seite möchte, muss man im Berufsverkehr ĂĽber eine der drei BrĂĽcken auf die andere Seite. Das sind immer Minimum 30 Minuten gewesen.

Nach einem Monat hat mir das so die Laune verdorben das ich nicht mehr dahin gefahren bin. Meine Frau und ich habe einen Jahresvertrag von je 49 Euro abgeschlossen.

1176 Euro für die Katz…
Lehrgeld ……

Na ja, nun hat mein “alter” Trainer in Köln Ehrenfeld eine Krav Maga Location, die ab ca. Mitte März aufmacht.

Auf die freue ich mich schon. Ich habe noch zwei 10er Karten ĂĽbrig und auch schon den Dienstag dafĂĽr fest in meinem Terminplaner drin stehen.

Ernährung 2014

Ernährung ist nun schon seit 2006 ein Thema in meinem Leben und ich kann von mir sagen das ich echt schon viel ausprobiert habe. Ich esse halt gerne ;)

Ich musste fĂĽr mich etwas finden, was in meinen Alltag passt.
Zwei bis dreimal pro Tag essen ist gut, nur das was ich gegessen habe war das falsche.

Zwar ging mein Gewicht nicht mehr rauf, aber auch nicht mehr runter.

Ich habe mich gefragt, wie ich das Abendliche Kochen hinbekomme.
Meistens bin ich nach der Arbeit nur kurz zuhause und dann wieder weg.
Entweder weil die Arbeit, Freunde, der Minijob oder die Familie ruft.

Also habe ich dann folgendes angefangen auszuprobieren.

Ich habe via Facebook rum gefragt wer noch einen alten Froster rum stehen hat.
Ich habe dann von einer Freundin einen geschenkt bekommen.

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Diesen habe ich mit “Fertiggerichten” gefüllt. Also Angefangen von Frosta Produkten

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ĂĽber Eismann und Bofrost

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bis zu dem was man so im Supermarkt bekommt.

Ich habe dieses mal auch versucht darauf zu achten, das die Gerichte komplett oder nur weniges an künstlichen Zusätzen haben.

Und immer wenn ich erst Abends um 20~21 Uhr zuhause bin und keine Lust habe frisch zu kochen, mache ich mir was davon.

TĂĽte auf, ab in die Pfanne und 12 Minuten warten.

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Jetzt kann man sich darĂĽber streiten, ob es der richtige Weg ist. Aber er ist der bessere und vor allem gesĂĽndere fĂĽr mich – als ständig am Abend “Fast Food” und Co. zu essen.

Ich habe keine Lust mehr, nach einem 15 Stunden Tag mich Abends fĂĽr ne Stunde in die KĂĽche zu stellen. Und das klappt gut.

Das klappt sogar wunderbar. Vor allem dann, wenn ich in der Woche um 20 Uhr von da wo ich bin los fahre und an Mc Donalds, am Griechen und co. vorbei fahre und es mir egal ist –weil ich weiĂź – es wartet was leckeres zuhause auf mich.

Das geht mittlerweile so weit, das ich vor 2 Wochen mit meiner Schwägerin in einem Möbelhaus nach Feierabend war. Danach ging es zu MC Donalds. Ich hatte keine Lust auf das was mir dort geboten wurde. Ich habe nur ne Coke Zero getrunken, sie nach Hause gefahren und mir eine was leckeres von Frosta warm gemacht.

Und preislich ist es echt Top. Ich habe auf Angebote gewartet und somit zahlte ich fĂĽr eine 500g TĂĽte gerade mal 2,22 Euro.

Und die Waage belohnt mich regelmäßig mit Gewichtsverlust ;)

Flexx Fitness in Köln Ossendorf

Vor rund 1,5 Jahren hat genau zwischen meiner Arbeit und meinem zuhause ein Fitness Discounter aufgemacht.

Flexx Fitness in Köln Ossendorf.

Ă„hnlich wie McFit.

Etwas kleiner, aber dafĂĽr fĂĽr mich deutlich besseres Klientel. Zum einen legt man wohl Wert darauf und zum anderen ist es mitten im Industriegebiet.

15,95 Euro im Monat sind Top!

Auch ist es dort fĂĽr mich alles etwas besser durchdacht.
Es gibt einen Raum voll mit Umkleidekabinen. Für Mann und Frau zeitgleich. Da kann man sich ungestört umziehen.

Dann gibt es einen “Fit in 30 Minuten” Bereich. Mehrere Geräte stehen in einem Kreis und in der Mitte eine Ampel.

Man setzt sich auf das Gerät, wenn die Ampel grün wird beginnt man mit dem Training.
Wenn die Ampel Rot wird, steht man auf und geht zum nächsten Gerät im Uhrzeigersinn.
Damit ist gewährleistet, das man während des Zirkeltraining immer ein freies Gerät hat. Simpel und Clever.

Für mich war aber wichtig es einfach und schnell machen zu können.
Nicht erst nach Hause oder ne halbe Stunde wo hin fahren.

Einfach nach der Arbeit auf dem Weg nach Hause da parken, “kurz” rein und weiter nach Hause. Klappt wunderbar.