Man(n) wächst mit seinen Aufgaben – Teil 3

Jetzt ist die erste Woche als Familie rum.
Seit Montag sind wir zuhause und alles ist neu.

Die kleine hat noch nicht so ganz ihren Rhythmus gefunden.
Und so pendelt meine Frau zwischen Stillen und Schlafen.

Ich habe Urlaub und unterstütze sie wo ich kann.

Ein Freund meine mal zu mir, wenn die kleine da ist – dann ist der Pizzabote die ersten Wochen euer bester Freund.

Darauf hatte ich aber keine Lust. Ich bin derzeit dabei abzunehmen und in dem Adipositas Zentrum in Behandlung. Das letzte was ich wollte war jetzt ein Rückschritt, so schwer die Situation auch zu Hause war.

Also ging ich jeden Tag einkaufen und habe frisch gekocht.
Dann noch aufgeräumt, Wäsche gewaschen und meiner Frau soviel Arbeit mit der kleinen abgenommen wie ich konnte, damit auch sie was zur Ruhe kommt.

Zwischen drin haben wir dann auch kleine Ausflüge zu dritt gemacht.

Einen Tag sind wir dann auch mal zu Baby One um ein Paar dinge einzukaufen.

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Hat wunderbar geklappt. Die kleine liebt anscheinend die frische Luft und die Sonne.

Zuhause angekommen – Leas erster Tag

Montag Mittag ging es endlich nach Hause.

Die fahrt im Auto verlief reibungslos, die kleine schlief bis zu Hause durch.

Generell ist unsere Tochter sehr lieb und ruhig. Schreit nur wenn ihre Grundbedürfnisse gestillt werden sollen.

Vielleicht liegt es einfach nur an unserer Ruhigen Art, vielleicht auch am Glück. Vielleicht auch an beidem.

Unsere Hebamme meinte, das wir ein sehr einsteigerfreundliches Baby haben.

Zuhause angekommen hat meine Frau erst mal gestillt und ich fing an mit den üblichen Hausarbeiten. Sachen auspacken, aufräumen und Essen kochen.

Zwischenzeitlich kam die Hebamme zu uns und beantwortete 1000 unserer Fragen.

Ich finde es toll, das die Krankenkasse uns eine Hebamme stellt. Meine Mutter lebt leider nicht mehr und die Mutter meiner Frau wohnt weiter weg.

Gerade wenn es das erste Kind ist, hat man viele Fragen. Man ist in vielem Dingen unsicher. Ist der Fleck hier normal, das Geräusch dort ok und ab wann werden die Fingernägel geschnitten?

Das würde auch ohne sie sicherlich klappen, man wächst rein und lernt aus seinen Fehlern. Aber manche Fehler werden leider auf dem Rücken der kleinen gemacht und so finde ich die tägliche Hilfe toll.

Ich habe in der Zeitung gelesen das die Fälle vom plötzlichen Kindstot von 1500 im Jahr auf 150 im Jahr in den letzten 10 Jahren gesunken sind.
Die Hebammen leisten meiner Meinung dazu nach einen riesen Anteil.
Durch ihre Aufklärung vor Ort.

Sie kommt auf Wunsch jeden Tag vorbei. Alle zwei Tage wird die kleine zuhause gewogen und kontrolliert.

Auch meine Frau kontrollierte sie sich an und beantwortet eben alle aufkommenden Fragen.

Das Internet befrage ich dazu nicht. Danach ist es überhaupt ein Wunder das meine Frau, ich und die kleine noch Leben!

Ich vertraue der Hebamme, die in vielen Dingen auch auf einer Wellenlänge mit uns ist.
Sie gab mir weiter Tipps zum Wickeln und wie die kleine sicher und ruhig schlafen kann.

Ich ging dann noch was für den Haushalt einkaufen, mit meiner Schwester noch ein paar Kindersachen holen und schon war der Tag vorbei und die kleine endlich zu hause angekommen.

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Der Tag danach – Man(n) wächst mit seinem Aufgaben – Teil 2

Da war sie nun, unsere kleine Familie.

Das war schon sehr Emotional.

Ich finde es toll, das die Babys heute nicht mehr nur kurz gezeigt werden und dann ab zum wiegen, vermessen und waschen gehen.

Sie bleiben so lange auf der Brust der Mutter, bis die Mutter genug hat.

Nach einer Stunde durfte dann auch endlich die Schwester meiner Frau und die beste Freundin in den Kreisssaal.

Ich nutzte die Zeit dann erst mal für einen gang an die frische Luft.

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Ich machte mir eine Zigarre an, welche mir mein bester Freund aus Hamburg zur geglückten Schwangerschaft zugeschickt hatte.

Die Sonne schien und ich kam körperlich und geistig runter. Dann rief ich alle möglichen Menschen an, postete hier in den Blog und in die sozialen Medien von der Geburt.

Nach rund einer halben Stunde ging ich dann zur Krankenhausverwaltung und meldete ein Familien Zimmer an. Tolle Möglichkeit. Für ein paar Euros am Tag kann man hier ein gesamtes Krankenzimmer mieten. Man(n) bekommt ein Bett dazu und auch ich hätte dort schlafen können.

Das hatte ich aber nicht vor, mir ging es mehr darum das meine Frau Ihre Ruhe hatte.
Das wir viel Besuch empfangen konnten ohne jemanden anderes im Zimmer zu stören.

Oder gar die andere Meine Frau stört.

Für 15 Euro mehr bekam ich sogar Frühstück, Mittag und Abendessen.

Danach ging es zum Kreisssaal zurück. Dort lag die kleine immer noch bei Ihrer Mutter und wurde zum ersten mal gestillt.

Dann ging es zum vermessen.

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4010 Gramm und 53 cm Groß.

Danach bekam ich die kleine auf den Arm. Meine Frau sollte sich nun vom Kreisssaal Bett in ihr Zimmer Bett begeben, welches in den Kreisssaal gerollt wurde.

Sie stand schon vor dem Bett, da verdrehte sie plötzlich die Augen und hörte nicht mehr auf die Hebamme. Sie fing an zu schwanken. Ihr Kreislauf war weg.

Ich hatte die kleine auf den Arm und konnte nichts machen.
Jetzt, wo ich die kleine jeden Tag auf den Arm habe, lege ich sie einfach mal kurz weg.

Aber hier hatte ich das erste mal die kleine im Arm. Ich hatte für mich eine zerbrechliche Porzelanpuppe im Arm. Ich habe mich nicht mal getraut mich zu bewegen.

Die Hebamme rief eine weitere dazu und beide halfen meiner Frau ins Bett, wo sie dann auch gleich eine Infusion bekam.

Oben im Zimmer angekommen war dann auch schon die nächste Schwester meiner Frau und eine Freundin zu Besuch.

Mein Frau lag im Bett und setze sich aufrecht hin. Plötzlich verdrehte sie wieder die Augen und reagierte nicht auf mich.

Ich rannte zum Schwesternzimmer und holte mir Hilfe.
Der Arzt aus dem Kreisssaal kam irgendwann dazu und meinte das sie sehr viel Blut verloren hat während des ganzen. Sie hat verdammt schlechte Eisenwerte.

Sie braucht jetzt Ruhe und eine Infusion. Der Besuch wurde nach Hause geschickt.

Eine Schwester holte die kleine zum Überprüfen und anziehen ab und brachte sie danach wieder zurück.

Es waren mittlerweile 21 Uhr. Meine Frau schlief tief und fest und die Krankenschwester brachte die kleine rein. Die lag auch Tief und Fest im Schlaf in Ihrem Wagen.

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Nun sahs ich da auf meinem Bett. Meine Frau schlief fest und die kleine auch.
Da kannst du als guter Ehemann nicht einfach nach Hause fahren.

Wenn die kleine nun Schreit, weil irgendwas ist. Meine Frau schlief so fest, was nach dem Tag auch kein Wunder war – da wollte ich ihr das nicht auch noch zumuten.

Also blieb ich wach, rollte die kleine neben mein Bett und schaute ihr beim Atmen zu.

Ich bin/war unerfahren. Wusste nicht auf was ich achten muss, ob die wärme oder Atmung stimmt. Ich traute mich gar nicht einzuschlafen.

Gegen 23 Uhr kam dann die Nachtschwester sich vorstellen. Wir einigten uns darauf das sie in einer Stunde noch mal wieder kommt, damit meine Frau noch was schlafen kann.

Um 24 Uhr überprüfte sie die kleine noch mal auf Zucker und checkte meine Frau durch.
Die kleine war was zu kalt. Also wurde sie „gepuckt“. Nackt auf den Körper meiner Frau für eine Stunde.

Um 1 Uhr kam dann die Schwester noch mal wieder. Die kleine hatte die richtige Temperatur. Sie kam wieder zu mir in den Wagen. Ich schaute ihr wieder zu.

Die Schwester kam dann noch mal um 4 Uhr, um 6 Uhr und schon brach der nächste Tag an.

Ich schlief zwischen drin mal eine halbe Stunde hier und ne halbe Stunde da.
Ich schmunzelte innerlich von der kurzen Geburt und dem schlafen zuhause.

Vor 24 Stunden dachte ich noch, ich bin jetzt zuhause und schaue Serie oder zocke ne Runde.

Nun lag ich hier und passte auf meine kleine eigene Familie auf.

Meine Frau hatte absolute Bettruhe und durfte nicht aufstehen.
Also blieb ich auch diesen Tag noch bei ihr.

Ich rief morgens die Krankenschwester, die mir zeigen sollte wie man die kleine richtig wickelt und hält. Und so wuchs ich mit meiner Aufgabe.

Ich kümmerte mich um die kleine, meine Frau und den kommenden Besuch.
Der nächste Abend stand vor der Tür.

Für mich stand gar nicht mehr die Frage im Raum, ob ich noch fahren würde.
Meine Frau und die kleine brauchten mich.

Also blieb ich auch die nächste Nacht im Krankenhaus.

Natürlich hätte ich fahren können. Meine Frau hätte nur auf den Schwestern Knopf drücken brauchen und hatte dadurch rund um die Uhr Hilfe.

Aber wenn der eigene Partner da ist, dann ist das ganze für alle beteiligten angenehmer.

Am nächsten Tag ging es meiner Frau schon wieder besser.

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Sie durfte wieder aufstehen und durch die Flure spazieren gehen.
In der darauf folgenden Nacht blieb Ihre Schwester bei ihr, ich fuhr mit meinem Trauzeugen nach Hause und genossen den letzten Herrenabend bei mir zuhause mit Wein, Gyros und Zigarre.

Den Tag drauf (Sonntag) meldete ich das Zimmer ab, meine Frau sollte am nächsten Tag entlassen werden.

Montag ging es dann endlich nach Hause.

Ich am Ende froh das es so gekommen war, wie es kam.

Wäre ich nach einer kurzen Geburt am Abend nach Hause gefahren, so wäre ich meiner Tochter nie so nah gekommen. Das Wickeln oder einfach mal auf der Brust liegen lassen zum schlafen hätte ich mich Anfangs nicht getraut, wenn ich nicht sofort hätte es lernen müssen.

Ich hätte mir 1000 Gedanken gemacht und wäre mit Samthandschuhen daran gegangen, wenn überhaupt.

Jetzt musste ich und ich bin stolz drauf!

Dankeschön für die vielen Glückwünsche

Huhu, ich lebe wieder. Also fast. Ich kann zu mindest wieder Bloggen.
Für ein paar Minuten.

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Und darum möchte ich erst mal allen Lesern dieses Blog, aber auch allen Mitlesenden Familienmitgliedern, Freunden, Verwandte,Nachbarn, Bekannten und Facebookfreunden für die Untersützung, Geschenke und vielen Glückwünsche Danken.

Diese Woche steht noch ein Fototermin an und dann gehen noch die Fotokarten raus.
Auch hier werde ich euch dann ein paar Fotos zeigen.

Bis dahin gibt es später ein paar neue Blogbeiträge.

 

 

Lea Christin

Heute um 16.29 Uhr bist du in Köln auf die Welt gekommen.
Du bist 53 cm groß und wiegst 4010 Gramm.

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Du trägst den wunderschönen Namen Lea Christin.
Willkommen Engel.
Ab heute hast du stolze Eltern, die sich auf ein Leben mit dir freuen.

Der Tag danach – Man(n) wächst mit seinem Aufgaben – Teil 1

Uff, waren das anstrengende Stunden.

So lange die Erinnerungen noch frisch sind, möchte ich Sie festhalten wie ich sie erlebt habe.

Ich habe nie ein großes Geheimnis draus gemacht, das ich kein großer Freund von Babys und Kleinkinder war.

Ich bin jetzt 38 und habe immer erfolgreich einen großen Bogen drum gemacht.

Jetzt stand ich selber vor dem „Problem“ und musste mich damit auseinander setzen.

Ganz ehrlich.
Ich hatte mir den Ablauf so vorgestellt: In den Kreissaal – bei der Geburt dabei sein – bis zum Abend im Krankenhaus bleiben und Abends nach Hause.

 

Jetzt wo ich diese Zeilen geschrieben habe, weiß ich das es immer anders kommt als man Denkt und hofft.

Man(n) wächst mit seinen Aufgaben.

Ich sitze einen Tag nach der Geburt natürlich immer noch im Krankenhaus und genieße mein Frühstück mit dicken Augenringen.

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Eines kann ich euch sagen liebe Männer, egal was man euch im Geburtsvorbereitungskurs beibringt, es wird schlimmer als gesagt.

Eure Partnerin erlebt ihr, wie ihr sie noch nie erlebt habt. Solltet ihr während des Geschreis und Gebrüll eurer Frau während der Geburt kaum einen Unterschied zum sonstigen Leben mit Ihr feststellen, so solltet ihr über eure Ehe nachdenken 🙂

Meine Frau ist ein sehr fröhlich Mensch. Aber beim Telefonanruf am morgen merkte ich an ihrer Stimmlage – Das wird ein harter Tag!“.

Aber egal wie hart ihr ihn euch vorstellt, es wird schlimmer.
Wenn eure Partnerin dort liegt und anfängt zu schreien als würde sie sterben, dann läuft euch der Schweiß eiskalt den Rücken runter.

Und nicht nur bei eurer Partnerin! Egal ob im Kreißsaal neben an oder weiter hinten. Wenn eine Frau wegen einer Wehe schreit, dann zuckt bei euch alles zusammen.

Könnt ihr euch noch daran erinnern, als ihr euch den Film SAW zum ersten mal angeschaut habt? So ungefähr ist das Gefühl. Raum für Raum. Nur in Bunt, mittendrin und mit eurer liebsten.

Egal wie hibbelig ich manchmal bin, aber wenn eine Sache todernst ist, dann bleibe ich ruhig und besonnen. So auch die 10 Stunden im Kreißsaal.

Im Nachhinein klopfe ich mir selber auf die Schulter, das überstanden zu haben. Trotz meiner Vorstellung.

Um 6 Uhr klingelte mein Handy. Frau meinte das es los geht. Nun dachte ich, ok – sie liegt im Kreisssaal und drückt schon. Ich hatte in Erinnerung das die Hebamme zusammengefasst folgendes gesagt hat:

Sie bekommen Anfangs Senkwehen, dann leichte wehen und dann wenn der Muttermund sich öffnet, dann kommen die starken wehen. Ca. 5 mal Tief und Fest pressen und fertig. Ein Zeitfenster von 20 ~ 40 Minuten. Die fünf mal werden weh tun, aber dann ist auch Schluss.

Und genau an diesen Zeitraum dachte ich, das meine Frau genau da ist.
Ich fuhr zwar etwas zu schnell, aber sicher und wach zum Krankenhaus.

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Ich war in genau 20 Minuten da.
In meinem Kopf stellte ich mir die Situation beim betreten des Krankenhauses schon so vor, das meine Frau da liegt – in der letzen Wehe und auf mich wartet.

Völlig verschwitzt schreit und mich rein kommen sieht. Dann presst sie und das Baby ist draußen. Wie im Film.

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Aber es kam anders. Quasi die Extended Edition. 12 Stunden Herr der Ringe.

Von kurz nach 6 Uhr bis 12 Uhr waren viele wehen da, viele schmerzen und viel Zeit. Aber kein Baby. Bei jeder wehe und jedem Schrei dachte ich immer jetzt ist es so weit. 6 Stunden im 5 Minuten Rhythmus Adrenalin Ausschuss.

Dann war meine Frau an einem Punkt wo sie nicht mehr konnte. Die wehen ließen nach.
Die Hebamme bzw. Ärzte setzten eine Spinale an (Schmerzmittel) und ein Wehen Fördermittel.

Eine Schwester meiner Frau, die rund 1,5 Stunden vorher vorbei kam, „passte“ auf sie auf.
Ich bin dann mit der besten Freundin meiner Frau ,welche schon um 7 Uhr da war, erst mal was Essen gegangen.

Ich hatte schon im Vorfeld meine Frau darum gebeten das noch jemand dabei ist – falls ich es nicht schaffe oder umkippe. Ich hatte ehrlich gesagt Angst davor. Angst vor der gesamten Situation.

Tja und dann musste ich eines besseren belehrt werden.

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Wir kamen vom Essen zurück und meine Frau wurde vom Schmerzmittel getrennt.

Die Hebamme hielt Freundin und die Schwester meiner Frau draußen und die nächsten 3,5 Stunden musste ich vollen Einsatz zeigen.

In allen Positionen haben wir es dann versucht. Und ich immer von irgendeiner Seite mit am ziehen und drücken.

Nach weiteren 4 Stunden kam der Oberarzt dazu und meinte nur noch:

Frau Grieff ist erschöpft. Das Baby muss so langsam raus. Die Wehen lassen wieder nach. Wir werden jetzt noch mal was versuchen. Drei mal und wenn das nicht Hilft, so müssen wir die Saugglocke dazu nehmen.

 

Er positionierte sich neben meine Frau und meinte

Frau Grieff, das wird jetzt weh tun. Sehr weh tun. Ich werde mit meinem Arm und Ellebogen in Ihren Bauch drücken und dann in Richtung Ihrer Beine schieben. Sie dürfen die Schmerzen nicht rausbrüllen. Nur pressen.

 

Mich hatte der Arzt keines Blickes gewürdigt. Ich stand am Kopfende und bereitete mich vor von hinten wieder den Kopf in den Nacken zu drücken.

Die Wehe kam, der Arzt drückte in den Bauch meiner Frau, meine Frau presste und ich drückte von hinten.

Das war für mich der härteste Moment in meinem Leben. Ich hatte das Gefühl meine Frau überlebt das nicht. Solche Schmerzen kann man sich nicht vorstellen.

Aber es half einfach nicht. Die kleine wollte nicht. Wir warteten auf die nächste Wehe.
Das Gesicht meiner Frau sprach Bände und auch ich stand vor lauter Mittleid den tränen nahe.

Die nächste Wehe kam. Und es ging wieder los.

Dieses mal brachte es den gewünschten Erfolg. Beim vierten mal tief Luft holen schaute endlich das Köpfchen raus.

Der Rest ging einfach. Bei der nächsten Wehe macht es Flop und schon grinste mich meine Frau wie ein Honigkuchen Pferd an.

Ich brauchte da schon was länger zum runter kommen.
Aber am Ende war ich froh dabei gewesen zu sein.

Liebe Männer, sollte euch die Idee kommen nicht dabei zu sein, so verwerft sie einfach.

Viele Freunde meinten das sie das ganze so erschrocken hat, das sie ihre Frau nicht mehr anfassen konnten oder gar abstoßend fanden.

Dem war bei mir nicht so. Ich war stolz meinen Mann dabei gestanden zu haben und so gehört sich das auch!

Mittlerweile waren für mich 10 Stunden rum und ich freute mich auf das Zimmer und danach auf mein Bett zuhause.

Aber es kam anders als es geplant war………..

 

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