Portionsgröße

Wo wir schon beim Thema abnehmen sind.
Am Dienstag haben wir auf der Arbeit zusammen Essen bestellt.

Dieses mal bei einem Salat Lieferanten.

Ich hatte diesen Salat:

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Und weil das ja alles Hipster ist, muss die Soße auch Salatveredler heißen.

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Alles sehr lecker und frisch.
Aber der Grund dieses Beitrags ist ein anderer.

Mein Kollege hatte sich etwas bestellt, wo es als Beilage Nachos gab.

Und das kam an:

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Jetzt können wir uns gerne über nahrhafte Kost und Positionsgrößen unterhalten, aber bei der Portion kam ich aus dem Lachen nicht mehr raus.

Mehr Tüte als Inhalt ……

 

10 Jahre Übergewicht, Gewichtsabnahme oder wie ich an meiner Motivation verzweifele

Da ich nun schon einmal beim Hausarzt war, sprach ich ihn auch gleich auf mein Übergewicht an.

Ich bin mittlerweile wieder bei einem BMI von 38 angelangt. Und das merke ich bei allem, was ich tue.

Das quietschen in der Lunge, erhöhten Blutdruck, Kurzatmigkeit, schnell aus der Puste und vieles mehr. Ich merke es bei dem Schritt, bei jeder Bewegung.

Meine Fettleberwerte sind nicht gut, mein Bauch drückt auf die Lunge und wie der Pulmologe feststellte, habe ich nur noch ein Lungenvolumen von rund 3,5 Liter wegen meins Übergewichts.

Wenn ich mich hier in meinem Blog so schaue, dann sehe ich – das ich seit 10 Jahren versuche abzunehmen.
Ich habe echt viel probiert. Viele Arten an Sport, viele Arten an Diäten und viele Arten von Ernährungsumstellungen.

Drei Mal verschiedene Epochen von Weight Watchers, Apotheken Rundschau Dreiecke zählen, zwei Mal Almased, zwei Mal LLID und diverse Ernährungsumstellungen.

Mir fehlt es nicht an Wissen. Mir fehlt es an der Umsetzung. An der langfristigen Umsetzung.

Mir fehlt es an Ausdauer. 2~3 Monate klappen gut. Ich schaffe es in 6 Monaten, mit Bewegung und guter Ernährung, 20 Kilo abzunehmen.

Und dann kommt irgendwann der Schlendrian. Und je öfter und Krampfhafter ich es versuche, je mehr lande ich am Ende im Übergewicht.

Als ich meine 95 Kilo 2011 erreicht hatte, bin ich zwei mal die Woche ins Fitnessstudio, drei mal die Woche zum Kung-Fu und habe nur zwei Essen am Tag gegessen. Das kann ich mal ein halbes Jahr durchziehen, aber dann hört die Motivation irgendwann auf.

Ich habe das alles meinem Hausarzt erzählt. Ihm auch gesagt, dass ich nach 10 Jahren einfach mit meinem Latein am Ende bin.
Abends keine Kohlenhydrate, mehr Bewegung, kleine Portionen, weniger Essen, …….

Wenn das alles für mich einfach wäre, so hätte ich seit 10 Jahren nicht damit zu kämpfen.
Mein größtes Problem ist, ich kenne kein Ende. Ich kenne selten ein Sättigungsgefühl.
Ich kann Unmengen Essen und nach 10 Minuten ist wieder Platz.

Der Arzt verwies mich an meine Krankenkasse. Dort solle ich mich mal mit einem Spezialisten unterhalten. Es gäbe da so viel Möglichkeiten. Angefangen von Reha Maßnahmen, über operative Möglichkeiten bis hin zu Kursen.

Ich war zwar mit der „Lösung“ nicht zufrieden, weil ich zu sehr voreingenommen war, aber ich versprach mich dort zu melden.

Und so wurde ich dann heute eines besseren belehrt.
Ich dachte, man steckt mich in einen Ernährungskurs oder Fitnesskurs.
Oder erzählt mir wieder was von Kohlenhydraten am Abend.

Zu meinem Stauen hörte man mir bis zum Ende zu und ich hatte das Gefühl man versteht mich. Das Gespräch ging rund 45 Minuten und am Ende wurde mir empfohlen, mich an ein Klinisches Adipositas Zentrum zu wenden.

Man könne zwar auch einfach jetzt irgendwas machen bzw. genehmigen, egal ob Kurse oder Operativ, aber das wäre nicht in meinem Interesse.

Ich fand die Idee gut. Weder habe ich Lust mich unters Messer zu legen, noch habe ich Lust etwas zu machen was ich schon kenne.

In so einem Zentrum schaut man erst mal individuell, was bei mir das Problem ist und erarbeitet ein gemeinsames und langhaltiges Konzept. Dort wird man dann auch so lange begleitet bis man sein Ziel langfristig erreicht hat. Und wenn etwas nicht funktioniert, dann werden weitere Maßnahmen besprochen.

Und so habe ich mich heute auch gleich in einem Adipositas Zentrum beworben.
Mit einem 8 Seiten Fragebogen 🙂

Kurze Zeit darauf bekam ich auch schon einen Anruf, das man mich gerne näher kennen lernen möchte. Das ich für ein solches Zentrum geeignet bin.

Nächsten Monat habe ich dort meinen ersten Beratungstermin.

Ich bin echt gespannt.

Abschlusstermin beim Pulmologen und Hausarzt

Donnerstag hatte ich endlich meinen Abschlusstermin beim Pulmologen.

Die Blut Ergebnisse ergaben, das ich mir einen Bakteriellen Infekt eingehandelt habe, der zu einer Lungenentzündung führen kann. Mein Körper hat aber genügend Antikörper derzeit aufgebaut, so das ich erstmal nichts machen kann/brauche.

Das Husten ist normal und muss überstanden werden.

Asthma habe ich keines, das Pfeifen und die Kurzatmigkeit kommt durch das Übergewicht.
Mein Bauch drückt auf die Lunge. Ansonsten ist mit der Lunge alles gut, auch die Röntgenbilder sahen gut aus.

Auch wenn ich schon 10 Jahre Nichtraucher bin, so beruhigte mich die Aussage.

Ich bin dann zum Hausarzt jetzt zurück überwiesen worden, mit der Info um Nachkontrolle.

Dort war auch alles ok. Ich muss das jetzt noch so 2~3 Wochen ausstehen und dann sollte sich das Thema erledigt haben.

 

Medikamentöse Behandlung hat er auch ausgeschlossen, da dies ehe das gegenteil auslösen könnte.

 

Frühchen

Vor zwei Wochen – nach dem Schwangerschaft Vorbereitungskurs – fuhren alle Pärchen wie gewohnt nach Hause. 12 Stunden später meldete sich ein Pärchen in der Whatsapp Gruppe, das deren Baby erschienen ist.

Sie fuhren nach dem Kurs nach Hause und plötzlich setzen die Wehen ein.
12 Stunden später war der kleine auf der Welt.

Gestern war dann das frische Elternpaar beim Kurs zu Besuch.

Dem kleinen geht es gut. Auch wenn das Baby durch die 4 Wochen zu früh unter Frühchen zählt, so war der kleine wohlauf und alles gut gelaufen.

Wir Männer sind dann die zwei Stunden in eine Bar anstoßen gegangen, während die Damen an dem Abend eine Baby runde gemacht haben.

Den armen Kerl haben wir dann erst mal gelöchert, wie es so war und wie er es überlebt hat.

Bei uns sind es jetzt noch rund 6~8 Wochen. So langsam wird es auch Zeit 🙂

20 Cent für die Umwelt?

Im Radio habe ich gerade gehört, das nun auch weitere Geschäfte Gebühren für Plastiktüten nehmen.

Beim Lebensmitteleinkauf nehme ich schon lange Einkaufstaschen mit.
Aber in den C&A nehme ich noch keinen Beutel mit.

Ich verstehe aber auch den Sinn nicht. Wenn C&A und co. Plastiktüten durch Papiertüten ersetzen würden, die dann 20 Cent kosten, dann macht das für mich einen Sinn.

Aber ich werde auch in Zukunft in der Stadt spontan Klamotten kaufen. Und auch dann werde ich meine Sachen in Tüten packen lassen. Für mich hat das nicht viel mit Umwelt zu tun. Ich kann verstehen das die Tüten ein Kostenfaktor sind und ein Unternehmen überlegen muss ob es sich lohnt die zu verschenken.

Wenn ich aber an die Umwelt denke, dann sollten Papiertüten her.
Die 20 Cent werden meiner Meinung nach die Ozeane nicht vor der Plastikflut retten!

Rosenmontagszug und ich mittendrin

Der Rosenmontagszug stand vor der Türe und ich hatte mich mal wieder freiwillig gemeldet.

Dieses mal hatte ich mit einem Kollegen die Einsatzleitung bzw. die Aufsicht über 70 Wagen Engel.

Ich sass um 9 Uhr im Einsatzwagen. Es regnete wie aus allen Eimern und auf meinem Handy kam die Nachricht das Düsseldorf abgesagt hat. Ich hoffte inständig das und dies in Köln auch trifft. Bei dem Regen war man nach 10 Minuten vollkommen durchnässt.

Wie sollten wir das bis 16 Uhr durchhalten ………
Als wir dann um 10 Uhr mit der Positionierung begannen, hörte es auf und die Sonne lachte.

Den ganzen Tag lang!

Uiiiii war das anstregend. Nicht nur einfach mitlaufen, sondern immer wieder auf und ab, um zu schauen das auch alle an Ihrer Position sind und alles gut läuft.

Ich muss sagen, das dieses Jahr die Polizei Ihre Arbeit sehr gut gemacht hat.
Die Jahre davor war schon immer viel Platz, aber dieses Jahr ist auch in jedem Streckenabschnitt auf jeder Seite ein Polizist mit bei den großen Wagen gegangen.

Düsseldorf will dann ja im März seinen Zug nachholen.
Meine Meinung? Was für ein Quatsch!

In der Fastenzeit Karneval veranstalten …….
Wenn nachholen, dann lieber im Sommer – dann macht man was besonderes daraus.
Aber im März?

Aber so ist Düsseldorf eben ……

 

Wie stelle ich mich auf einer Veranstaltung besonders kompliziert an – Teil 2

Nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht bei uns in Köln, bat die Polizei darum auf Waffen jeglicher Art an Karneval zu verzichten.

Nun kann man über Sinn und Unsinn streiten, aber auch auf unserer Veranstaltung galt Waffenverbot jeglicher Art.

Das hat der Veranstalter so gewünscht, der hat das Hausrecht, also haben wir an der Türe eingesammelt was wir einsammeln konnten.

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Die meisten hatten Verständnis und haben dann einfach am Abend die „Waffen“ wieder abgeholt.

Das krasseste war eine voll geladene Softair Pistole, die wir dann der Polizei übergeben haben. Der Gast wollte die am Ende abholen und hat sich tierisch darüber aufgeregt das die Waffe nun bei der Polizei liegt.

Aber wie blöd muss man eigentlich sein, um mit einer vollgeladenen Softair Pistole auf eine Veranstaltung zu gehen. Auf einer Veranstaltung wo auch noch in rauen Mengen Alkohol fließt.

Sollte er die Waffe wirklich tags drauf bei der Wache abgeholt haben, so wartete auch laut Polizeibeamten eine Anzeige auf Ihn. Selbst mit kleinem Waffenschein darf diese wohl nicht geladen auf eine geschlossene Veranstaltung mitgenommen werden.

Haarspray, Deospray und Reizgas haben wir auch eingesammelt, wie die Jahre davor.
Auch hier zeigten die Gäste sich einsichtigt.

Man sollte ja denken das jeder zu mindestens weis, das er weder Essen noch Trinken zu einer Veranstaltung mitbringen darf. Aber auch hier Fehlanzeige.
Der Veranstalter schreibt dies auch extra auf die Einlasskarten.

Hier gab es dann auch die größten Diskussionen.

Um mal den Ablauf kurz zu erläutern. Wir tasten die Gäste und deren Taschen bei Einlass ab.
Fühle ich was „verdächtiges“, so lasse ich sie die Taschen öffnen. Nach einigen Abenden hat man das gut raus, was man da so fühlt. Ob kleine Schnäpse, Deos oder Plastikflaschen.

Sehe ich nichts, dann lasse ich die Taschen, Beutel oder Rucksäcke vom Gast leerräumen. Ich selber greife nie in eine Tasche. Nicht das es gefährlich wäre, ich habe immer Handschuhe an, aber es geht eher darum das es nicht später heißt hier fehlt was.

Sehe ich dann Spraydosen, Reizgas, Essen oder Trinken – so fordere ich den Gast auf dieses hier in die Tonne zu entsorgen. Ich selber nehme es nicht in die Hand oder hole es gar raus. Das muss der Gast selber entsorgen, damit man mir später keinen Diebstahl vorwerfen kann. Und glaubt mir, das kommt nicht von ungefähr. Da gab es schon findige Gäste denen später teure Sachen gefehlt haben!

Und so stand da nun dieser riesen Typ vor mir. Mit einer Tüte Chips und Erdnüssen in der Tasche.

Er brüllte mich an – das dies ja eine Mega Unverschämtheit sei. Das sei ja wohl lächerlich. Wegen einer Tüte Chips.

Bla bla bla ……..

So sind die Regeln des Veranstalters die er mit dem Kauf des Tickets akzeptiert hat.
Punkt!

Da warf er plötzlich völlig Wut entbrand die Tüte Chips und die Dose Erdnüsse auf den Boden und sprang drauf rum mit den Worten:“ Da mit ihr Idioten euch die nicht einverleiben könnt.“

Ich war in dem Moment so baff, das mir jeglichen Worte fehlten. Ich habe ja in den letzten 4 Jahren viel gesehen, aber das ist mir noch nicht passiert. Da springt ein 2 Meter großer Kerl wie ein beleidigtes Kleinkind auf einer Tüte Chips rum, weil er nicht verstehen will das Essen und Trinken nicht mitgebracht werden dürfen ……

Wie kann man sich wegen eine solchen Lappalie nur so rein steigern.

Da wusste auch ich nicht mehr was ich dazu sagen sollte…….

Wie stelle ich mich auf einer Veranstaltung besonders kompliziert an – Teil 1

Der Karneval hat in Köln regiert und ich habe mich einmal wieder freiwillig zum Dienst gemeldet. Karneval Samstag Abend, Nonstop Sitzung und ich mitten drin.

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Ich werde das verhalten mancher Mitmenschen nie verstehen.

Ich habe mir irgendwann angewöhnt jeden der raus geht anzusprechen und zu fragen ob sie /er schon einen Stempel hat. Das erspart beim reinkommen eine Menge Ärger.
Der Großteil der Gäste fragt ob man kurz raus könne bzw. danach wieder rein kommt.

Aber gefühlte 5% sind der Meinung das würde auch so funktionieren. Und so rennen sie Kopflos einfach schnurstracks Richtung Ausgang, in der Hoffnung später wieder rein zu kommen. Wie sie das nachweisen wollen, dass sie schon drinnen waren beziehungsweise Eintritt bezahlt haben, darüber machen Sie sich keine Gedanken.

Damit das aber eben nicht passiert und ich auch keine Lust habe den ganzen Abend rum zu diskutieren (was in der Vergangenheit schon oft der Fall war) schnappe ich mir jeden Gast der rausgeht. Da ich mir nicht bei zweieinhalb Tausend Menschen die Gesichter merken kann, frage ich immer wieder. Dadurch gewöhnen die meisten sich beim rausgehen an, ihren Stempel zu zeigen. Das macht die ganze Sache deutlich einfacher.

Gefühlt 1% rennt einfach an einem vorbei. Egal das man sie anspricht. Man wird ignoriert. Leider sehr oft auf Veranstaltungen mit gehobenem Niveau.
Da stellt man sich schon einfach in die Türe, also voll in den Weg und spricht sie direkt an und trotzdem trollen sie an einem vorbei.

Aber wehe man erkennt sie nach eine halben Stunde nicht mehr ….

 

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