Gemütliche durch die Asiatische Seite Istanbuls

Nach dem Aquarium ging es am Abend auf die Asiatische Seite Istanbuls.

Zu erst ging es zum Abend Essen.
Diese mal hatten wir uns ein Geschäft ausgesucht, welches viele Einheimische Gerichte anbot.

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Danach genossen wir den Nachmittag zwischen einheimischen, fern ab dem Tourismus.
Es war zwar wie gewohnt alles überfüllt,

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aber eben etwas entspannter.
Mit Backgammon, Effes,

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Türkischem Mokka und viel Spaß ließen wir den Abend ausklingen.

 

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Auf dem Rückweg entdecken wir einen Straßenkünstler, welcher Portraits für umgerechnet 1,80 Euro gezeichnet hat.

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Die sind echt gut geworden!

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Ich mag ja Garküchen. Auch wenn es dir in der Türkei weniger gibt, so habe es jedes mal genossen wenn eine in der Nähe war.
So schlicht und einfach.

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An der Fähre hatte ich dann das Glück einen wundervollen Sonnenuntergang mit meiner Frau zu erleben.

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Genau zwischen den beiden Moscheen ging sie dann unter. Man kann es auf dem Foto gar nicht wiedergeben, wie toll das aussah!
Danach ging es zurück zum Hotel und nach einem Wein an der Bar ins Bett.

 

 

Istanbul Akvaryum / Aquarium

Auf Tripadvisor, den Straßenbahnen in Istanbul und in den Touristen Zentralen wurde immer wieder für das Istanbul Akvaryum / Aquarium geworben.
Dieses sollte sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens Istanbuls befinden. Also nahmen wir uns einen Besuch für diesen Tag vor.

Auf der Homepage wurde ein kostenloser Shuttle angeboten, aber mit dem Hinweis das dieser nur 27 Plätze hat.
Wenn voll, dann keine Mitnahme. Also buchte ich in einem örtlichen Reisebüro eine Fahrt dort hin.

Um 10 Uhr sollte es los gehen. Wir standen am Reisebüro. Was kam dort an?
Der kostenlose Shuttle. Der nahm uns nicht mit, weil er schon voll war.
Einen eigenen Bus hatte dieses Reisebüro nicht reserviert.

Und so standen wir dort noch mit 8 anderen Personen.
Der Reisebüromann meinte dann, das er uns nun in einen Öffentlichen Bus setzt. Der würde auch dahin fahren.
Zurück müssten wir dann selber schauen wie es funktioniert.

Ich ließ mir mein Geld zurück erstatten und wir entscheideten uns dafür – selber auf eigene Faust dahin zu fahren.
Am Bahnhof in Istanbul, welcher gleich in der Nähe unseres Hotel war, befand sich ein öffentliches Touristenzentrum.

Die nannten uns drei Buslinien und zeigten uns den Weg zu der Bushaltestelle.
Mit Google Maps schaute ich unterwegs im Bus immer wieder wann das Aquarium in der Nähe war und stiegen dann nach rund 25 Minuten fahrt aus.
Leider war an der Bushaltestelle das Aquarium nicht ausgeschildert, aber dank Maps fanden wir den weg zu Fuß dort hin.

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Für kleines Geld gab es noch einen Audioguide mit oben drauf. Und das sogar in Deutsch.

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Insgesamt lag der Eintritt für zwei bei 26 Euro. Dazu 65 Cent für den Audioguide und 2 Euro für den Bus.
Hätten wir dies im Hotel gebucht, welches diese Ausflugsziele auch vor Ort anbot, mit dem gleichen Shuttle – so hätten wir 35 Euro pro Person zahlen sollen!
Ich war froh über meinen „sicheren“ Schatten gesprungen zu sein. Nicht immer die bequemste Variante gewählt zu haben. Man zahlt auf eigene Faust deutlich weniger und erlebt viel mehr.
Und man ist in der Zeiteinteilung viel freier!

Das Aquarium war sehr beeindruckend und durch den Audioguide sogar richtig interessant.
Es ging durch mehrere Themengebiete in denen viele verschiedene Fisch arten zu sehen waren.

Immer wieder durch Lautsprecheranlagen und an jedem Aquarium wurde darauf hingewiesen kein Blitz zu verwenden!

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Daran gehalten haben sie die wenigsten. Da standen diese Vollidioten – einer nach dem anderen – an jeder Scheibe und machten Selfies mit sich, dem Fisch und seinem Blitzlicht.
Auch der Hinweis nicht auf die Scheibe zu hauen wurde strickt ignoriert. Wie Lala schlugen selbst Erwachsende gegen die Scheibe wenn mal ein Fisch vorbei kam.
Zum Glück waren diese dick genug.

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Vielleicht bin ich zu „Deutsch“, aber ich fand dieses Affige benehmen echt nervig.
„Ohhh.. Guck mal … Fisch …..“ *klopf … Klopf …. Hämmer …*
Überall wurde – wie sonst auch – einfach Müll auf den Boden geworfen, irgendwo blitze es immer und man hörte die Handflächen auf die Panzergläser schlagen.

Aber zurück zum Aquarium.  Mit schriftlicher Genehmigung des Aquarium kann ich euch auch einfach mal einen Haufen Bilder zeigen.

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Das türkische Nachtleben

Es ist interessant – das Türkische Nachtleben. Darauf bin ich ja schon einmal kurz eingegangen.
Im Gegensatz zu uns Deutschen, ist man bei den Türken fast immer draußen.

Irgendwo im Schatten sitzen, Nüsse knabbern und Quatschen.
Wenn die Sonne verschwindet kommen immer mehr dazu – die Kühle draußen ausnutzen.

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Selbst um 23 Uhr bewegten sich die Massen durch die Straßen. Ich meine dabei nicht das Zentrum, wo viele Touristen sind.
Wir waren auch da wo die „Einheimischen“ waren. Wo die Familie meiner Frau immer hin ging.

Hingegen die Bars rund um unser Hotel – welches sehr Zentral lag – selbst am Wochenende spätestens um 0 Uhr zu machten.
Komisch, ich dachte es tobt hier mehr der Bär. Mehr laute Musik, mehr Stimmung, länger Nächte.

Auf den Booten ja, aber hier im Zentrum irgendwie nicht.

Selbst auf der Reeperbahn ist mehr und länger was los. Für uns aber auch nicht schlimm, wir waren eh nicht in Partystimmung.
Urlaubs Modus war angesagt.

Ich selber musste versuchen meine Paranoide Ader zu unterdrücken. Wie schon erwähnt, wenn ich Abends im Dunkeln Jungendgruppen im Park sehe, mache ich ein großen Bogen drum. Hier ist das völlig normal und gehört zu Kultur.

Die Kultur finde ich toll. Irgendwo sind überall Menschen die Quatschen und das geschehen beobachten.
Zwischendrin gibt es Musik, spontane Tänze oder gegrillter Mais.

Es ist nie Langweilig, Gefährlich oder alleine draußen. Einfach Toll.

 

Barber Shop, Shopping und Gammeln

Diesen Tag haben wir völlig ungeplant verbracht. Zu erst ging es zu einem klassischen Barber.

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Klassische Bart Rasur, danach Ohren Haare und Nasenhaare Entfernung.
Toll. Ich glaub, ich suche mir sowas auch in Köln.

Danach ging es kurz zum offenen Bazar, etwas umtauschen. Wir hatten das falsche gekauft.
Ware gegen Ware in der Türkei auch kaum ein Problem.

Unterwegs viel mir dann auf, was mir an den Banknoten der Türkischen Lira so bekannt vor kam.

Der blaue 100ter, der gelbe 50er und die grüne 20er waren in den Farben der D-Mark 😉

https://de.wikipedia.org/wiki/Bargeld_der_Deutschen_Mark#Abbildungen_und_Abmessungen_3

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkische_Lira#Neunte_Serie_.28E9.29

Danach ging es auf die Asiatische Seite shoppen, bei der Cousine Abend essen und zurück zum Hotel.
Diese Zeilen bei einem Glas in der Meile tippen und ab ins Bett

Kokosmakronen

In Istanbul, auf der Asiatischen Seite entdecke ich eine kleine Bäckerei.
Neben Brot gab es auch eine Menge Gebäck und kleine Kuchen.

Und Kokosmakronen. Warm, frisch und Knusprig.

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Ich liebe Kokosmakronen, weil ich die als Kind immer nur bei meiner Oma bekommen habe. Darum habe ich so eine euphorische Verbindung zu den Teilen. Aber so leckere hatte ich noch nie. Beim Gedanken daran läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen.

Handyladestation

Wer meint, unsere junge Generation wäre Handybekloppt – der sollte mal die Türken sehen.
Aber da die Smartphones die selben sind, geht irgendwann das Akku zuneige.

Der Türke sieht darin eine Idee und macht daraus Geld :)

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Geld rein – klappe auf – Handy ans Ladegerät – Klappe zu. Das Ding steht neben belebten Büdchen und scheint eine lohnende Idee zu sein.

Einheimischer Markt und frischer Fisch

Nach dem Frühstück ging es erneut zur Cousine meiner Frau. Ein einheimischer Markt stand auf dem Plan.
Man merkte es ist Wochenende. Viele Touristen. Die Straßen waren voller als die letzten Tage.
Die öffentlichen Verkehrsmittel holten ihre neusten Fähren raus.

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Mit TV, Klimaanlage  und Polstersitzen bestückt wie ein Flugzeug 😉

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Man merkte auch gleich das mehr Touristen da sind, an den Riesen Kreuzfahrtschiffen, welche an Istanbul angelegt hatten.

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Die sah ich auch in unserer Zeit nur von Freitags bis Montags dort.

Mit einem wundervollen morgendlichen Fähren blick auf Istanbul

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Auf der Asiatischen Seite, quer durch die Straßen von Istanbul, fernab jeglichem Tourismus ging es dann Richtung Markt.

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Etwas, was irgendwann auch bei uns eingeführt wird, entdeckte ich in einer Seitenstraße. Einen MC-Donalds Lieferservice.

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Am Markt ankommen gab es allerlei zu kaufen.

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Die Melonen waren dort überall so saftig Rot. In der Türkei gibt es echt die leckersten Melonen 😉

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Voll bepackt ging es dann mit dem Dolmus zurück zur Kirche der Cousine. Dort wurde drum herum viel Fisch verkauft.

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Diesen kauften wir ein und nach einheimischer Zubereitung wurde er in der Kirchen Oase vertilgt.
Ich liebe Fisch, aber noch mehr frisch zubereiteten. Das war richtig toll.

Am Abend ging es dann zurück zum Hotel. Vor dem Fährschiff lagen dann 4 Hunde und schliefen mitten im Menschen Getümmel.
Selbst als ein Hundebesitzer vorbei kam.

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Allerdings habe ich in Istanbul kaum Hundebesitzer gesehen. Was auch nicht verwunderlich ist. Es gibt zwei große Parks. Ende.
Der Rest bestand nur aus Straßen und Häusern. Überall. Wie auf den Fotos der vorherigen Beiträge.

Aber im Gegensatz zu unserem Thailand Urlaub, machte ich hier die Erfahrung das man die Hunde nicht ihrem Schicksal überließ. Auch nicht den vielen Katzen. Sie wurden gefüttert und überall standen aufgeschnittene Wassertanks für die Tiere.

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Im Hotel fiel ich dann in einen Tiefschlaf.

Shopping und eine runde Boot

Nach dem Frühstück ging es als erstes zur „Cisterna Basilica“ dem „Versunkener Palast“.
Diese hatte ich am Abend durch Tripadvisor gefunden.
Faszinierende Anlage. Leider auch hier keine Fotos, da im Gebäude ;(
Aber hier findet man genug: https://www.google.de/search?q=zisterne+istanbul&sa=X&espv=2&tbm=isch

Natürlich haben wir auch gleich die üblichen Touristen Fotos machen lassen 😉

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Danach ging es  noch mal zum offenen Bazar. Der war mit der Bahn gut erreichbar.
Einfach bis zur Haltestelle „Çemberlitaş“ und dann einfach immer die „Vezirhan Cd“ geradeaus runter gehen.
Ein hoch auf Google Maps und / oder Nokia Here. Tags zuvor gewissen Stellen dort markiert und jetzt gefunden.
Meine Frau lies sich noch Ihr Kleid für die kommende Hochzeit des Bruders umschneidern und ich mein Hemd.
Irgendwo in einer der tausenden Seitengasse, bei einer klitzekleinen Schneiderei. Aber die verstanden ihr Handwerk!
Für am Ende gerade 7 Euro wurden die perfekt an uns angepasst.

Durch ein Gespräch mit einem anderen Händler bekam ich auch mal den Einblick „hinter den Kulissen“.
Da wo die ganzen guten gefälschten Sachen lagerten. Meine Frau wollte eine andere Schnalle am Gürtel und so nahm er uns mit über einen Hinterhof zu seinem Lager, wo das Werkzeug lag.

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Wir shoppten noch was, gingen uns im Hotel frisch machen und entschieden und für eine Bootstour zum Bosporus.

Die hatten wir am Abend vorher am Hafen groß die Werbetrommel läuten hören. Kleiner Tipp.
Sämtliche Reiseführer und Reisebüros bieten diese Tour für 8 bis 20 Euro an.

Direkt an der Brücke – wo alle Fisch Restaurants sind – steht immer ein Schiff das diese Tour dort direkt anbietet.
Für gerade mal knapp 4 Euro. Einfach hingehen, bezahlen und einsteigen. Fährt alle 60 Minuten jeden Tag dort.

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Danach besuchten wir noch ein Restaurant, was wir auf dem Hinweg entdeckt hatten. Dieses mal haben wir alles richtig gemacht.

Vorher die Teller der anderen Gäste beim vorbei gehen begutachtet und einen Blick in Richtung Küche gehalten.
Resultat war ein sättigendes Essen für zwei mit Getränk für 35 Lira (12 Euro). Das ist mal annähernd an einem türkischen Preis!

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Bitte nicht falsch verstehen, ich gebe auch gerne für gutes Essen mehr aus. Ich weiß auch das ich in einer Touristen Hochburg war.
Mein Ziel war es nicht das billigste Essen zu finden. Mein Ziel war es nicht beschissen zu werden wie die Tage davor.

Als wir an diesem Tag vom Bazar kamen, wollten wir in einem Lokal was trinken. Das kleinste Bier sollte 20 Lira kosten. Der Durchschnitt der Getränke lag bei 30 Lira. Also 6.90 Euro bis 11 Euro! Zwei Straßen weiter haben wir dann dieses Maß Effe für rund 3 Euro erhalten!

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Augen auf beim Eierkauf! Mittlerweile hatte ich aber den Dreh raus. Überall VORHER nach dem Preis fragen. Handeln und wenn es nicht passte – einfach gehen. Spätestens dann ging der Preis noch mal 10~20% runter. Bei Restaurants vorher auf die Teller schauen, in die Küche und auf die Preisliste.

 

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Die Zeit verging an diesem, sowie an den letzten Tagen, wie im Flug. Nach dem Essen gingen wir ins Zimmer, ich bloggte diese Beiträge mit Zeitversetzung auf einen Monat und schon hatten wir wieder 24 Uhr.