Willkommensbox von Rossmann

In unserem Briefkasten hatte ich Post von Rossmann.

Ich hatte mich ja dort eingetragen und wurde auf diesem Weg gefragt ob ich das Geburtsdatum unserer Tochter nachtragen könnte. Wenn ich das dann in der Filiale abgebe, würde ich ein Paket erhalten.

Das tat ich dann auch. Ich erhielt diese Box:
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mit Feuchttüchern

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diversenen Proben

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und einem Eselstofftier.

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Süß. Wird die kleine sicherlich mal Spaß mit haben.

Fototermin

Schon im Krankenhaus hatte ich mit unserer Fotografin einen Termin für das Neugeborenen Shooting ausgemacht. Dieses sollte nach der Geburt , immer in den ersten zwei Wochen passieren, da man die kleinen da noch in ruhiger Position Fotografieren kann – ohne das sie selber ständig die Position wechseln.

Am Freitag war es dann endlich soweit.

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Das Shooting war sehr schön. Leider war unsere kleine an dem Tag sehr wehleidig.
Sie hatte konstant Hunger und wollte die ganze Zeit nur gestillt werden.

Obwohl meine Frau schon sehr früh am Morgen damit begonnen hatte, damit das Shooting etwas ruhiger verläuft, so verlief das ganze leider etwas weniger ruhig.

Die Fotografin hatte aber unheimlich viel Geduld und so unterhielten wir uns nett während der Still pausen und lachten viel. Sie ging auch mit unserer kleinen sehr liebevoll um.

Nach 3,5 Stunden waren wir dann fertig. Die kleine konnte dann auch nicht mehr.

Ich freue mich schon sehr auf die Fotos von Ihr. Das was die Fotografin alles gemacht hat, wird sicherlich richtig toll aussehen.

 

 

Laufstall oder kein Laufstall?

Ich hatte mit meiner Frau die Diskussion über die Anschaffung eines Laufstalls.
Wir haben Freund und Bekannte befragt und auch da gingen die Meinungen auseinander.

Meine Frau war dagegen. So ein riesen Ding im Wohnzimmer. Die Couch reicht da vollkommen für aus.

Ich war der Meinung das Platz bei der Anschaffung von Kindern sowie so keine Rolle mehr spielt. Die ganze Wohnung gehört ab sofort denen.

Jetzt, wo die kleine noch nicht sich selbstständig bewegen kann ist alles gut.
Aber sobald sie sich drehen kann, krabbel und gar aufsteht, da wir es dann heikel wenn der Kochtopf überläuft, jemand an der Haustüre klingelt oder sonst ein Grund besteht mal die kleine kurz weg zu legen.

Ich halte die Couch da für sehr ungeeignet.

Versteht mich nicht falsch. Die kleine ist den ganzen Tag bei uns. Auf dem Arm oder liegt neben uns auf der Couch. Aber wenn man die kleine mal für ein paar Minuten unbeobachtet weg legen möchte, finde ich die Anschaffung sehr praktisch.

Die Hebamme hatte kein Einwand und so habe ich mich dann über den Kopf meiner Frau hinweggesetzt und einen Laufstall angeschafft.

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Ja ja, ich habe die kleine immer im Blick, so das sie sich die Decke nicht einfach über den Kopf zieht.

Aber sie hat bis jetzt nix dagegen und schlief zum testen sogar richtig tief und fest.

Babybauchtrage

Über ein Schnäppchenportal hatte ich mir schon im Dezember für die kleine eine Babybauchtrage besorgt.

Ich hatte echt Glück eine Manduca mit Neugeboreneneinlage so günstig erstehen zu können.
Die sind halt das Nonplus Ultra und man merkt einfach das die kleine dort richtig sicher drin ist.

Mit Anleitung unserer Hebamme ging es dann auch gleich mit der kleinen bei dem tollen Wetter raus.

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Ich muss ehrlich gestehen, das ich die Väter immer belächelt habe, die so was getragen haben. Aber jetzt wo ich es selber trage, finde ich es viel besser als den Kinderwagen.

Nicht weil das Kind eine bessere Bindung findet, das halte ich nach wie vor für Quatsch von Helikopter Eltern. Wir haben in unserer Generation auch eine Bindung zu unseren Eltern ohne den ganzen Hype gefunden.

Nö, ich finde es einfach praktisch. Man kann damit Einkaufen gehen ohne diesen riesen Wagen vor mich her zuschieben.

Wobei wir den trotzdem zur Sicherheit mitgenommen haben 😉

 

Man(n) wächst mit seinen Aufgaben – Teil 3

Jetzt ist die erste Woche als Familie rum.
Seit Montag sind wir zuhause und alles ist neu.

Die kleine hat noch nicht so ganz ihren Rhythmus gefunden.
Und so pendelt meine Frau zwischen Stillen und Schlafen.

Ich habe Urlaub und unterstütze sie wo ich kann.

Ein Freund meine mal zu mir, wenn die kleine da ist – dann ist der Pizzabote die ersten Wochen euer bester Freund.

Darauf hatte ich aber keine Lust. Ich bin derzeit dabei abzunehmen und in dem Adipositas Zentrum in Behandlung. Das letzte was ich wollte war jetzt ein Rückschritt, so schwer die Situation auch zu Hause war.

Also ging ich jeden Tag einkaufen und habe frisch gekocht.
Dann noch aufgeräumt, Wäsche gewaschen und meiner Frau soviel Arbeit mit der kleinen abgenommen wie ich konnte, damit auch sie was zur Ruhe kommt.

Zwischen drin haben wir dann auch kleine Ausflüge zu dritt gemacht.

Einen Tag sind wir dann auch mal zu Baby One um ein Paar dinge einzukaufen.

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Hat wunderbar geklappt. Die kleine liebt anscheinend die frische Luft und die Sonne.

Zuhause angekommen – Leas erster Tag

Montag Mittag ging es endlich nach Hause.

Die fahrt im Auto verlief reibungslos, die kleine schlief bis zu Hause durch.

Generell ist unsere Tochter sehr lieb und ruhig. Schreit nur wenn ihre Grundbedürfnisse gestillt werden sollen.

Vielleicht liegt es einfach nur an unserer Ruhigen Art, vielleicht auch am Glück. Vielleicht auch an beidem.

Unsere Hebamme meinte, das wir ein sehr einsteigerfreundliches Baby haben.

Zuhause angekommen hat meine Frau erst mal gestillt und ich fing an mit den üblichen Hausarbeiten. Sachen auspacken, aufräumen und Essen kochen.

Zwischenzeitlich kam die Hebamme zu uns und beantwortete 1000 unserer Fragen.

Ich finde es toll, das die Krankenkasse uns eine Hebamme stellt. Meine Mutter lebt leider nicht mehr und die Mutter meiner Frau wohnt weiter weg.

Gerade wenn es das erste Kind ist, hat man viele Fragen. Man ist in vielem Dingen unsicher. Ist der Fleck hier normal, das Geräusch dort ok und ab wann werden die Fingernägel geschnitten?

Das würde auch ohne sie sicherlich klappen, man wächst rein und lernt aus seinen Fehlern. Aber manche Fehler werden leider auf dem Rücken der kleinen gemacht und so finde ich die tägliche Hilfe toll.

Ich habe in der Zeitung gelesen das die Fälle vom plötzlichen Kindstot von 1500 im Jahr auf 150 im Jahr in den letzten 10 Jahren gesunken sind.
Die Hebammen leisten meiner Meinung dazu nach einen riesen Anteil.
Durch ihre Aufklärung vor Ort.

Sie kommt auf Wunsch jeden Tag vorbei. Alle zwei Tage wird die kleine zuhause gewogen und kontrolliert.

Auch meine Frau kontrollierte sie sich an und beantwortet eben alle aufkommenden Fragen.

Das Internet befrage ich dazu nicht. Danach ist es überhaupt ein Wunder das meine Frau, ich und die kleine noch Leben!

Ich vertraue der Hebamme, die in vielen Dingen auch auf einer Wellenlänge mit uns ist.
Sie gab mir weiter Tipps zum Wickeln und wie die kleine sicher und ruhig schlafen kann.

Ich ging dann noch was für den Haushalt einkaufen, mit meiner Schwester noch ein paar Kindersachen holen und schon war der Tag vorbei und die kleine endlich zu hause angekommen.

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Der Tag danach – Man(n) wächst mit seinem Aufgaben – Teil 2

Da war sie nun, unsere kleine Familie.

Das war schon sehr Emotional.

Ich finde es toll, das die Babys heute nicht mehr nur kurz gezeigt werden und dann ab zum wiegen, vermessen und waschen gehen.

Sie bleiben so lange auf der Brust der Mutter, bis die Mutter genug hat.

Nach einer Stunde durfte dann auch endlich die Schwester meiner Frau und die beste Freundin in den Kreisssaal.

Ich nutzte die Zeit dann erst mal für einen gang an die frische Luft.

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Ich machte mir eine Zigarre an, welche mir mein bester Freund aus Hamburg zur geglückten Schwangerschaft zugeschickt hatte.

Die Sonne schien und ich kam körperlich und geistig runter. Dann rief ich alle möglichen Menschen an, postete hier in den Blog und in die sozialen Medien von der Geburt.

Nach rund einer halben Stunde ging ich dann zur Krankenhausverwaltung und meldete ein Familien Zimmer an. Tolle Möglichkeit. Für ein paar Euros am Tag kann man hier ein gesamtes Krankenzimmer mieten. Man(n) bekommt ein Bett dazu und auch ich hätte dort schlafen können.

Das hatte ich aber nicht vor, mir ging es mehr darum das meine Frau Ihre Ruhe hatte.
Das wir viel Besuch empfangen konnten ohne jemanden anderes im Zimmer zu stören.

Oder gar die andere Meine Frau stört.

Für 15 Euro mehr bekam ich sogar Frühstück, Mittag und Abendessen.

Danach ging es zum Kreisssaal zurück. Dort lag die kleine immer noch bei Ihrer Mutter und wurde zum ersten mal gestillt.

Dann ging es zum vermessen.

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4010 Gramm und 53 cm Groß.

Danach bekam ich die kleine auf den Arm. Meine Frau sollte sich nun vom Kreisssaal Bett in ihr Zimmer Bett begeben, welches in den Kreisssaal gerollt wurde.

Sie stand schon vor dem Bett, da verdrehte sie plötzlich die Augen und hörte nicht mehr auf die Hebamme. Sie fing an zu schwanken. Ihr Kreislauf war weg.

Ich hatte die kleine auf den Arm und konnte nichts machen.
Jetzt, wo ich die kleine jeden Tag auf den Arm habe, lege ich sie einfach mal kurz weg.

Aber hier hatte ich das erste mal die kleine im Arm. Ich hatte für mich eine zerbrechliche Porzelanpuppe im Arm. Ich habe mich nicht mal getraut mich zu bewegen.

Die Hebamme rief eine weitere dazu und beide halfen meiner Frau ins Bett, wo sie dann auch gleich eine Infusion bekam.

Oben im Zimmer angekommen war dann auch schon die nächste Schwester meiner Frau und eine Freundin zu Besuch.

Mein Frau lag im Bett und setze sich aufrecht hin. Plötzlich verdrehte sie wieder die Augen und reagierte nicht auf mich.

Ich rannte zum Schwesternzimmer und holte mir Hilfe.
Der Arzt aus dem Kreisssaal kam irgendwann dazu und meinte das sie sehr viel Blut verloren hat während des ganzen. Sie hat verdammt schlechte Eisenwerte.

Sie braucht jetzt Ruhe und eine Infusion. Der Besuch wurde nach Hause geschickt.

Eine Schwester holte die kleine zum Überprüfen und anziehen ab und brachte sie danach wieder zurück.

Es waren mittlerweile 21 Uhr. Meine Frau schlief tief und fest und die Krankenschwester brachte die kleine rein. Die lag auch Tief und Fest im Schlaf in Ihrem Wagen.

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Nun sahs ich da auf meinem Bett. Meine Frau schlief fest und die kleine auch.
Da kannst du als guter Ehemann nicht einfach nach Hause fahren.

Wenn die kleine nun Schreit, weil irgendwas ist. Meine Frau schlief so fest, was nach dem Tag auch kein Wunder war – da wollte ich ihr das nicht auch noch zumuten.

Also blieb ich wach, rollte die kleine neben mein Bett und schaute ihr beim Atmen zu.

Ich bin/war unerfahren. Wusste nicht auf was ich achten muss, ob die wärme oder Atmung stimmt. Ich traute mich gar nicht einzuschlafen.

Gegen 23 Uhr kam dann die Nachtschwester sich vorstellen. Wir einigten uns darauf das sie in einer Stunde noch mal wieder kommt, damit meine Frau noch was schlafen kann.

Um 24 Uhr überprüfte sie die kleine noch mal auf Zucker und checkte meine Frau durch.
Die kleine war was zu kalt. Also wurde sie „gepuckt“. Nackt auf den Körper meiner Frau für eine Stunde.

Um 1 Uhr kam dann die Schwester noch mal wieder. Die kleine hatte die richtige Temperatur. Sie kam wieder zu mir in den Wagen. Ich schaute ihr wieder zu.

Die Schwester kam dann noch mal um 4 Uhr, um 6 Uhr und schon brach der nächste Tag an.

Ich schlief zwischen drin mal eine halbe Stunde hier und ne halbe Stunde da.
Ich schmunzelte innerlich von der kurzen Geburt und dem schlafen zuhause.

Vor 24 Stunden dachte ich noch, ich bin jetzt zuhause und schaue Serie oder zocke ne Runde.

Nun lag ich hier und passte auf meine kleine eigene Familie auf.

Meine Frau hatte absolute Bettruhe und durfte nicht aufstehen.
Also blieb ich auch diesen Tag noch bei ihr.

Ich rief morgens die Krankenschwester, die mir zeigen sollte wie man die kleine richtig wickelt und hält. Und so wuchs ich mit meiner Aufgabe.

Ich kümmerte mich um die kleine, meine Frau und den kommenden Besuch.
Der nächste Abend stand vor der Tür.

Für mich stand gar nicht mehr die Frage im Raum, ob ich noch fahren würde.
Meine Frau und die kleine brauchten mich.

Also blieb ich auch die nächste Nacht im Krankenhaus.

Natürlich hätte ich fahren können. Meine Frau hätte nur auf den Schwestern Knopf drücken brauchen und hatte dadurch rund um die Uhr Hilfe.

Aber wenn der eigene Partner da ist, dann ist das ganze für alle beteiligten angenehmer.

Am nächsten Tag ging es meiner Frau schon wieder besser.

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Sie durfte wieder aufstehen und durch die Flure spazieren gehen.
In der darauf folgenden Nacht blieb Ihre Schwester bei ihr, ich fuhr mit meinem Trauzeugen nach Hause und genossen den letzten Herrenabend bei mir zuhause mit Wein, Gyros und Zigarre.

Den Tag drauf (Sonntag) meldete ich das Zimmer ab, meine Frau sollte am nächsten Tag entlassen werden.

Montag ging es dann endlich nach Hause.

Ich am Ende froh das es so gekommen war, wie es kam.

Wäre ich nach einer kurzen Geburt am Abend nach Hause gefahren, so wäre ich meiner Tochter nie so nah gekommen. Das Wickeln oder einfach mal auf der Brust liegen lassen zum schlafen hätte ich mich Anfangs nicht getraut, wenn ich nicht sofort hätte es lernen müssen.

Ich hätte mir 1000 Gedanken gemacht und wäre mit Samthandschuhen daran gegangen, wenn überhaupt.

Jetzt musste ich und ich bin stolz drauf!

Dankeschön für die vielen Glückwünsche

Huhu, ich lebe wieder. Also fast. Ich kann zu mindest wieder Bloggen.
Für ein paar Minuten.

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Und darum möchte ich erst mal allen Lesern dieses Blog, aber auch allen Mitlesenden Familienmitgliedern, Freunden, Verwandte,Nachbarn, Bekannten und Facebookfreunden für die Untersützung, Geschenke und vielen Glückwünsche Danken.

Diese Woche steht noch ein Fototermin an und dann gehen noch die Fotokarten raus.
Auch hier werde ich euch dann ein paar Fotos zeigen.

Bis dahin gibt es später ein paar neue Blogbeiträge.

 

 

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