Helmreparatur und Rollerreparatur

Mein Rollerhelm ist jetzt 3 Jahre alt.

Seit ein paar Wochen habe ich zwei Probleme damit.

Das Pinlock, welches als Beschlagschutz dient, nicht mehr dicht ist.
Das wiederum führt dazu – bei 0 Grad Außentemperatur – das ich nichts mehr sehe …..

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Alles was weiß ist, ist beschlagen. Ich habe vieles versucht, aber ich bekomme das Pinlock nicht mehr dicht.

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Des weiteren lösen sich beim Visier öffnen immer

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links und rechts die Visier Seitendeckel.

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Die sind einfach ausgelutscht. Nun wollte ich keinen neuen Helm, also bin ich zu Louis hin und bat um Rat.

Ich war positiv überrascht. Die Teile gibt es noch.
Pinlock und Seitendeckel kosten mich 40 Euro zusammen und damit ist Ruhe!

Top! Damit erspare ich mir einen neuen Helm.
Zum einen die damit verbundenen Kosten und zum anderen mag ich keinen neuen.
Meiner ist gut wie er ist :)

Ende der Woche kommen die Teile.

Des weiteren habe ich heute meinen Roller zur Reparatur gebracht.
Zum einen ist ein Faden der Frontlampe durch und muss ausgetauscht werden.
Inkl. Lampe kommen rund 20 Euro auf mich zu. Dafür muss das ganze Front Rollergehäuse abgebaut werden.

Da habe ich keine Lust drauf. Für das Geld lasse ich es lieber machen.
Gleichzeitig muss man sich mal meine Hinterradbremse anschauen.
Die quietscht so pervers laut, das gerät unter Lärmbelästigung.
Und ich übertreibe nicht.

Freitag soll das alles fertig sein.

Nebenberufliches Kleinunternehmen gründen

Sich neben seinem Hauptjob mit einer eigenen Tätigkeit selbständig zu machen, geht einfacher als ich dachte.  Bzw. die Möglichkeit, auch als Privatperson eine Rechnung zu schreiben, ist gar nicht sooooo aufwendig. Wobei ich in meinem Fall keine Privatperson mehr bin.

Eines vorweg, das hier sind meine gesammelten Informationen.
Ich weise vorsorglich darauf hin, das ich keine Gewähr auf Korrektheit oder Vollständigkeit gebe.Korrekturen oder Ergänzungen nehme ich gerne via Kommentar oder E-Mail an.

Kurz zusammen gefasst:

In Köln für 20 Euro ein Gewerbe angemeldet, Post von IHK und Finanzamt abgewartet und schon kann ich “Privat” und Nebenberuflich Rechnungen schreiben.Dann gebe ich einmal im Jahr mit meiner Einkommenssteuererklärung eine Gewinn- und Verlustrechnung ab und fertig.Das war es. Punkt.

Soweit die Erfahrung und Theorie bis jetzt.
Wie das sich in der Praxis wiederspiegelt, werde ich in den nächsten Monaten und Jahren sehen. Wen es interessiert, der kann ja meinen Blog verfolgen ;)
Habe mal eine Kategorie “Kleinunternehmen” angelegt.

Und jetzt etwas detaillierter.

Arbeitgeber zu fragen / informieren.

Also, als erstes galt es nach dem Entschluss meinen Arbeitgeber zu fragen.
Das war in meinem Fall schnell erledigt, ist aber Pflicht.
Wenn dieser das nicht möchte, dann muss man das akzeptieren.

Gewerbe anmelden?

Das musste ich in meinem Fall (1) (2).  Das ging aber einfacher als gedacht. Ich habe mir vorgestellt, das dies mit unheimlich viel Aufwand verbunden ist. Pustekuchen.

Kostet rund 20 Euro in Köln und ist in wenigen Minuten durch.
Ob es in anderen Städten mehr oder weniger kostet kann ich leider nicht sagen.

Das geht bei uns in Köln beim Gewerbeamt. Das hat aber nur von 8 bis 12 Uhr auf. Online kann man bei unseren Ämtern auch einen Termin vereinbaren, aber das ging beim Gewerbeamt irgendwie nicht. Ich rief an, aber niemand ging ran. Also schrieb ich eine E-Mail mit der Frage, ob ich einen Termin auch Nachmittags haben kann oder nur morgens die Möglichkeit besteht ein Gewerbe anzumelden.

Ich bekam als Antwort:

……Um Ihnen die Angelegenheit zu vereinfachen übersende ich Ihnen anbei einen Vordruck zur Anmeldung. Bitte senden Sie diesen ausgefüllt und unterschrieben auf dem Postweg an mich zurück und fügen eine Kopie Ihres Personalausweises/Passes bei. Sie können den Vordruck auch gerne eingescannt per E-Mail übersenden. Nach der Bearbeitung bekommen Sie eine Ausfertigung der Anmeldung als Bestätigung zugesandt…….

Das habe ich dann auch gleich gemacht und damit war das Thema erledigt.
Das Formular als solches war einfach gestrickt und nur eine Din-A4 Seite groß.
Wichtig war, die Angabe was ich machen will und das „die Tätigkeit im Nebenerwerb betrieben“ wird.

Thema Krankenversicherung

War noch schneller durch.
Bei meiner Krankenkasse habe ich einfach angerufen und mal nachgefragt. Die Antwort war kurz:

Solange ich eine Haupttätigkeit habe und diese mehr „Arbeit“ ist als meine Nebentätigkeit – so brauche ich keine weitere Krankenversicherung.

Thema Steuern

Etwas größeres Thema, aber genau so einfach. Nach der Anmeldung bekommt man Post vom Finanzamt mit der Steuernummer und einem Fragebogen. Den gilt es auszufüllen und zurück zuschicken. Fertig.

Diesen – meinte mein Steuerberater – füllen wir zusammen aus und schicken ihn zurück. Sobald er bei mir eingetroffen ist – ergänze ich diesen Bereich im Beitrag.

Ich muss nun einmal im Jahr (immer im darauf folgenden Jahr bis zum 31.05) meine Einkommenssteuererklärung machen. Das machen die meisten ja eh. Das einzige was nun dazu kommt – das ich eine Tabelle beilege – in der aufgelistet ist welche Ein und Ausgaben ich durch bzw. in meiner Nebentätigkeit hatte.
Oder anders gesagt, eine “Gewinn- und Verlustrechnung”.

Da steckt zwar auch Aufwand hinter, aber wenn man das immer schön beibehält – ist dies für mich genau soviel Aufwand, wie die Stundenzettel schreiben im Sicherheitsdienst.

Sollte ich dann mehr Einnahmen als Ausgaben erwirtschaftet haben, so werden diese dann nachversteuert.
Wie viel das genau ist, das kann ich noch nicht sagen. Das liegt am Steuersatz den man selber hat. Darum habe ich das Gewerbe dieses Jahr schon angemeldet. So kann ich nun den einen letzten Monat díesen Jahres Rechnungen schreiben und einfach mal schauen was ich absetzen kann. Dann habe ich nur einen Testmonat hinter mir.

Thema Rechnung schreiben

Nun darf ich “Privat” endlich eine Rechnung schreiben. Wobei ich ja nun “Kleinunternehmer” bin.Das einzige was ich dabei zu beachten habe, ist das ich KEINE Mehrwertsteuer auszeichnen darf. Also die Rechnung Brutto ausgeben muss. Ich muss also – da ich keinerlei Umsatzsteuer einnehme – auch keine Umsatzsteuer abführen.

Kleiner Nachteil, dadurch das ich keine Umsatzsteuer einnehme, kann ich keine Geltend machen. Auch nicht mein Auftraggeber – sofern eine Firma.
Aber damit kann ich und meine Privatkunden leben. Die wenigen Firmen auch. Bei mir dreht es sich ja nicht um so große Summen das es weh tun würde.

Es MUSS folgendes mit auf die Rechnung:

Das übliche:
Mein vollständiger Name und Anschrift
Vollständige Anschrift des Rechnungsempfänger
Ausstellungsdatum der Rechnung
Zeitpunkt der Leistung
Steuer und/oder Umsatzsteueridentifikations-Nr.
Fortlaufende Einmalige Rechnungsnummer
Genaue Leistungsbeschreibung

Besonderheiten:
Es darf kein separater Umsatzsteuerausweis erfolgen!
Es muss auf die Rechnung der Hinweiß “Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG.

Anmerkung von Sascha:

Rechnungen müssen nicht immer eine Steuernummer enthalten. Bei Rechnungen über Kleinbeträge (bis 150 Euro) kann sie gem. §33 UStDV entfallen.

Brauche ich AGBs?
Ja und ein. Grundsätzlich gilt das BGB und ggf. auch das HGB. Ich betreibe keinen Onlineshop, also brauche ich weder Widerrufsbelehrung noch AGBs und co. Es wäre nur Ratsam welche zu machen, da AGBs dafür da sind um ggf. Klarheit bei Verträgen zu verschaffen oder vom BGB/HGB abweichende Bedingungen (sofern erlaubt und statthaft) festzusetzen.

IHK und Berufsgenossenschaft Pflichtmitglied?
Ja. Laut meinen Informationen ist eine Mitgliedschaft Pflicht und kostet je nach Bundesland um die 40 Euro pro Jahr.

Das Schreiben kommt automatisch mit der Gewerbeanmeldung. Das habe ich allerdings noch nicht erhalten. Darum werde ich das später nach Erhalt hier ergänzen!

Laut Sascha kann man sich aber davon befreien lassen, wenn die Einnahmen im Jahr nicht 5200 Euro überschreiten.
Sobald das Schreiben da ist werde ich da mal schlau machen und das hier ergänzen.

Gleiches gilt für die Berufsgenossenschaft, die sich irgendwann bei dir melden wird. Auch die will natürlich Beiträge für eine Mitgliedschaft. Aber auch da gibt es in der Regel Freigrenzen, die meist in den Satzungen der Genossenschaft stehen.

Wie viel darf ich einnehmen?

Theoretisch egal. Durch das Kleingewerbe sollte der Umsatz im ersten Jahr die 17.500 Euro und im zweiten Jahr die 50.000 Euro nicht übersteigen. Wenn man darüber kommt, dann muss man dies melden und dann treten andere Regeln inkraft. Aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Vielen Dank für die Anmerkung von Macros

Die anderen Regeln (man ist umsatzsteuerlich nicht mehr Kleinunternehmer und wird deshalb umsatzsteuerpflichtig) treten in Kraft, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

1. Der Umsatz im Vorjahr hat 17.500 Euro überschritten.

 

 

Das hat nichts mit dem ersten, zweiten oder dritten Jahr der Selbständigkeit zu tun. Wenn man die 17.500 im achten Jahr überschreitet, ist man halt im neunten Jahr kein Kleinunternehmer mehr

ODER

2. der Umsatz des laufenden Jahres übersteigt voraussichtlich 50.000 Euro.

 

 

In dem Jahr, in dem deine Prognose am Anfang des Jahres ergibt, dass du voraussichtlich mehr als 50.000 Euro Umsatz machst, bist du sofort umsatzsteuerpflichtig.

 

 

Das hat eigentlich nur dann Bedeutung, wenn du direkt groß einsteigst und im ersten Jahr mit mehr als 50.000 Euro Umsatz rechnest oder wenn aus irgendeinem Grund ein Riesen-Umsatzsprung bevorsteht.

 

 

Im Normalfall wirst du, bevor du an den 50.000 kratzt, schon lange wegen Möglichkeit 1 umsatzsteuerpflichtig sein, weil du mehr als 17.500 Euro im Vorjahr an Umsatz gemacht hast.

Darf ich als Kleinunternehmer ein Logo und “Fantasie” Name verwenden?

Ja, aber:

http://www.existenzgruender.de/expertenforum/recht/antwort.php?frage=11432&archiv=146&rubrik=9

Sonstiges?

Ich persönlich werde mir fürs erste professionelle Hilfe vom Steuerberater nehmen. Das Geld spare ich mir an der Stelle nicht. Gerade am Anfang, wo man vieles falsch machen kann.

Diesen Beitrag werde ich für mich immer wieder Updaten und versuchen aktuell zu halten. Wenn ihr also noch etwas wissen wollt, dann ergänze ich das gerne.

Letzte Änderung: 27.11.2014

 

Kleinunternehmer Heiko Grieff

Ich habe mich entschieden. Mein Gewerbe ist angemeldet und somit bin seit heute Kleinunternehmer :)

Ganz vielen lieben Dank für eure Kommentare, bzw. Beantwortung meiner Fragen.

Nach einem weiteren klärenden Gespräch mit unserem Firmensteuerberater, habe ich mich zu der Selbstständigkeit entschieden.

Vorgeschichte

Ich möchte in meiner Freizeit noch etwas Geld dazu verdienen. Das habe ich bis jetzt in meinem 450 Euro Minijob gemacht. Zwar zu einem Mindestlohn, aber dafür war alles abgedeckt und ich hatte kaum Aufwand. Und es war Legal!

Ich bin oft gefragt worden, warum ich für 8,50 Euro die Stunde mir die Füße in der Eiseskälte platt stehe oder mich Karneval dem Risiko aussetze in Gefahr zu geraten. Mit meiner EDV Erfahrung könne ich locker „Nebenbei“ Geld verdienen. Das stimmt, aber ich lehne Schwarzarbeit ab. Und Selbstständig werden war mir zu viel Aufwand. So dachte ich es zumindest immer.

Dann habe ich erfahren, dass man sich auch „klein“ Selbstständig machen kann.

Das mag nun Arrogant klingen, aber es ist eben so – ich bin gut in dem was ich mache.
Das hat auch nicht viel mit Selbstverliebtheit zu tun. Das ist mein Wissen – welches ich mir selber die Jahre hart erarbeitet habe. Stunden vor dem PC sitzen und alles was mit IT zu tun hat in mich aufsaugen. Erfahrungen sammeln. Weiterbilden. Nicht dort einfach nur zu sitzen und zu zocken, sondern immer auf dem neusten Stand sein.

Vielleicht auch weil ich eben nicht nur ein trockener IT´ler bin. Sondern das was ich mache auch direkt selber ausbaden muss. Weil ich in unserem Unternehmen nicht nur IT’ler bin, sondern auch Einkauf, Verkauf, Lagerist, Kundenbetreuer, Fotograf, etc.…
Ich sitze auf beiden Seiten.

Das führte immer wieder dazu, das ich oft um Hilfe gebeten wurde. Freunden und Verwandten habe ich gerne geholfen. Zwar kostenlos, aber ich habe gerne die Erfahrung mitgenommen. Nur dadurch konnte ich die letzten 20 Jahre vieles dazulernen.

Das wiederum hat sich rum gesprochen und so erhielt ich auch von Fremden und Firmen anfragen. Das habe ich dann immer ablehnen müssen. Ich arbeite nicht kostenlos und Schwarzarbeit gibt es bei mir nicht.

Ob es sich letztendlich lohnt für mich, diesen Schritt zu gehen, das werde ich erst erfahren wenn ich es ausprobiert habe.

Lohnt es sich nicht, dann habe ich nichts verloren. Ich habe ja meinen Hauptjob und bin nicht davon abhängig.

Aber ich habe schon zwei Aufträge erhalten und werde schauen wie es läuft.

Wenn es nicht so klappt wie ich es mir vorstelle, dann kann ich damit leben. Dann habe ich es wenigstens versucht. Kritikpunkte wie meine Rechtschreibung oder Persönlichkeit haben mich noch nie davon abgehalten das zu tun, was ich tun will.

Ich habe vor 9 Jahren mit meinem Blog begonnen. Ich – mit meiner Grammatik und Rechtschreibung – ein schriftliches Tagebuch führen?
Und das war vor 9 Jahren – wo ich deutlich schlimmer war als heute? Und das auch noch Online? Ich habe es einfach gemacht!
Heute habe ich eine wundervolle Stammleserschaft aufgebaut – auf die ich stolz bin. Trotz meines „Handicap“.

Ich, der immer mit ängstlich gesenktem Kopf über die Straße schlich – meldete sich freiwillig im Sicherheitsdienst an. Heute – 2 Jahre später habe ich nicht nur an Backstage Türen gestanden. Auch mitten in Köln an Einlässen mitten in der Partymeile.

Als mein Chef mich fragte ob wir nicht mal Online Artikel verkaufen wollen, da haben wir auch einfach nur gemacht. Ohne groß zu grübeln. Heute haben wir einen großen und erfolgreichen Onlineshop mit vielen Mitarbeitern.

Ich könnte immer weiter schreiben. Aber worauf ich hinaus möchte, ist das ich alles einfach immer nur gemacht habe. Egal was andere für bedenken hatten. Und das hat mich mit der Aufgabe wachsen lassen.

Das gleiche mache ich nun mit der Selbstständigkeit und auf die freue ich mich! Und ohne eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein funktioniert das auch nicht!

Was mein Blog angeht, der bleibt wie er ist. Ein privater Blog. Auch wenn ich nun durch Werbung und gesponserter Beiträge locker Geld verdienen kann – anfragen habe ich genug – es bleibt mein privater Blog! Frei von Werbung!

Was die letzten Fragen im vorherigen Beitrag angeht – wie das ganze nun funktioniert – das kommt im nächsten Beitrag ;)
Das würde diesen sprengen ;)

 

In der Weihnachtsbäckerrei Grieff

Am Sonntag war einer meiner unzähligen Schwägerinnen und meine Schwiegermutter zu besuch, um bei uns zu backen.

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Nun habe ich Sodbrennen :)
Mein Magen ist so viel Süßes auf einen Schlag gar nicht mehr gewohnt.

Aber am leckersten waren selbstgemachte Schoko Krossis.

Einfach Kuvertüre zum schmelzen bringen

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Kornflakes rein, umrühren und “häufchen” machen :)

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Ergebnis: Gefühlte 100 Kilo Crossis :)

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Wir wussten gar nicht mehr wohin mit dem ganzen Gebäck.
Zum Glück haben wir keine Haustiere :)

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Aber auch die Nussecken waren sowas von lecker :)

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Zum Glück wurden 3/4 aller Gebäckstücke mit genommen. Der Rest muss bis Weihnachten halten :)

 

Primergy tx150 s7 Server auf SSD umgerüstet

Wir hatten schon länger das Problem, das unser Warenwirtschaftserver bzw. deren Festplatten an Ihre Leistungsgrenze stießen. Aufgrund unserer steigenen Datenmengen und neuen Mitarbeitern, brauchte es beim täglichen Arbeiten immer länger Vorgänge durchzuführen.

Wir haben zwar schon die Enterprise Festplatten von Western Digital verwendet, aber auch eine “Nadelfestplatte” hat irgendwann ihre Leistungsgrenze bzw. Zugriffszeitgrenze erreicht.

Zwei Möglichkeiten gab es nun für uns. Raid 10 – also mehrere Festplatten im Verbund oder die vorhandenen im Raid 1 auf SSD umrüsten.

Nun haben wir aber das Problem, das unser Server nicht dafür gebaut ist.

Die Festplatten sind kleiner als die vorherigen Platten.

Adapterrahmen von 3,5 Zoll auf 2,5 Zoll passen nicht, die SSD muss spack am Rand anliegen – um sie mit dem Rahmen rein und raus schieben zu können.

Siemens Fujitsu besitzt für diese Serverreihe keine Umbausätze. Unser EDV Partner konnte uns auch nur einen neuen Server anbieten oder eine komplett neue Backplane für den gleichen Preis.

Des weitern könne man uns aber nicht Garantieren, ob das dann auch alles läuft, ob die Software überhaupt besser auf SSD Platten funktioniert.

Zum guten Schluss müsse man auch alles neu installieren, da ja das gesamte Raid neu aufgebaut werden muss.

Das war alles eine unzufriedenstellende Lösung. Neuer Server oder neue Backplane würden knapp 800 ~ 900  Euro kosten. Da habe ich noch keine SSD.

2x 512 GB und 2x 265 GB SSD von Samsung in der Pro Serie veranschlagen ja auch nochmal rund 850 Euro.

Oder komplett neues Raid System. Also von 1 auf 10 und dadurch viele neue HDD Festplatten.

Dann muss alles neu installiert werden, also unsere komplette Domäne und Warenwirtschaft.

Also ließen wir es erst mal und ein weiteres Jahr verging. Mittlerweile sind mehr Mittarbeiter und mehr Daten dazu gekommen. Das Wintergeschäft stand vor der Türe, also musste eine Lösung her!

Am Samstag habe ich dann einen unkonventionellen Weg gewählt – der dafür aber richtig gut funktioniert!

Ich entschied mich auf SSD Festplatten umzusteigen. Die für uns günstigere Lösung, um die Zugriffszeiten zu erhöhen.

SSD Platten stecken auch schon lange nicht mehr in den Kinderschuhen. Zu mindestens nicht die Samsung Serie. Seit einem Jahr läuft unser Onlineshop schon auf einer und auch dort war der Schritt das beste was passieren konnte.

Ich entschied mich für die neue 850ér Samsung Pro, dort gibt es nun auch die 10 Jahre Garantie. Ich selber setze die Evo Serie schon seit 2 Jahren erfolgreich auf diversen Laptops und Clients ein und alle sind mit dem Geschwindigkeitsschub glücklich.

Zurück zum Server.

1. Problem: Die Rahmen von 3,5 Zoll auf 2,5 umrüsten.

Lösung: Platte festgeklebt. Punkt!

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Bohrlöscher wären nicht gegangen, also haben wir es so realisiert und das hält bombenfest und die Platten können rein und raus geschoben werden.

2. Problem:

Nun galt es, das System so auf die Platten zu bekommen – wie vorher.
Fertig installiert.

Wir setzen als Datensicherungssoftware unter anderem “Drivesnapshot” ein.
Super Software. Damit ein “Image” also eine Kopie der Originalfestplatte erstellt und auf die SSD zurück gespielt.

Die knapp 400kb große .exe macht das echt schnell und zuverlässig.

3. Problem: Neuer Raid 1 verbund.

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Also beide Raids auf 1 neu aufgebaut, aber ausgewählt das er die Platten nicht löschen soll.

Problem 4: Windows 2008 Bootsector Fehler (0xc000000e) beheben.

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Das habe ich dann damit behoben, das ich mit der Windows 2008 DVD nur eine Reparatur ausführen musste.

Thema erledigt.

Jetzt haben wir für wenig Geld und Aufwand einen echt flotten Server, der weder neu bestellt – noch umgebaut – noch neu installiert werden musste!

Werde ich älter oder die Öffentlich-rechtlichen Sender besser?

Wer was länger mitlist, der weiß das ich kein “normales” TV mag.

Ich liebe Serien und Filme, aber dafür bitte ohne Werbung und in HD.
Dafür zahle ich gerne meine Monatsgebühren bei Amazon Prime und Netflix.

Aber wenn ich keine neuen Folgen habe und oder einfach mal “berieselt” werden möchte, also nicht entscheiden möchte was ich aus der viel zu viel vielfältigen Auswahl an Inhalt an Angeboten der Streaminganbieter schauen will, dann mache ich das “normale” TV an.

Bis Juni diesen Jahres hatte ich Sky. Ich muss ehrlich sagen, der ein oder andere Sende fehlt mir. Einfach Doku oder Serien Sender angeschaltet und Kopf aus.

Aber ich wollte diese Kosten einfach nicht mehr und musste mich nun im Digitalen Kabelfernsehen durch die Privaten schlagen.

Aus einem mir noch nicht erklärlichen Grund, hat am Montag mein Receiver alle von mir belegten Programme durcheinander gebraucht.

Nun war plötzlich ARD und ZDF auf 1 und 2. Ganz vorne waren plötzlich Sender wie Phönix und Arte. Oder auch ZDF Neo.

Ich ärgerte mich schon, war aber zu faul wieder alles nur einzustellen.

Und so entdeckte ich plötzlich die  Öffentlich-rechtlichen Sender für mich neu. Schaute Dokumentationen auf Arte und Phönix. Lachte über Jan Böhmermann auf ZDF Neo und Dieter Nuhr auf ARD.

Ich stellte mir Freitag die Frage, liegt es an meinem steigenden Alter – das ich dieses Programm plötzlich gerne schaue oder hat die Qualität der Öffentlich-rechtlichen Sender zugenommen?

Dokus und Comedy habe ich schon gerne mit 20 gerne geschaut. Nur nerven mich Werbung und Programm der Privaten.

Ich kann auch nicht über Barth oder die anderen gescripteten Künstler lachen.

Nun schaue ich nicht viel TV. Tatort und die  Öffentlich-rechtlichen Eigenproduktionen gehen an mir vorbei.

Schaut wer von euch viel die Öffentlich-rechtlichen Sender. Liegt es auch an eurem Alter oder an der Qualität?

Sich Selbständig machen?

Ich bin IT´ler von Herz bis Fuß. Mein Hobby habe ich dann irgendwann zu meinen Hauptberuf gemacht.

So lange ich keine Familie gründe, so lange habe ich viel Freizeit.
Da alles um mich herum “bekindert” ist, weiß ich teilweise nicht was ich mit meinem Feierabend anfangen soll.

Darum habe ich vor zwei Jahren mir einen Nebenjob (Minijob) zugelegt.

Oft habe ich aber auch Anfragen zur “professionellen” EDV Unterstützung bekommen. Auch das erstellen von Webseiten war häufig ein Thema. Das habe ich aber immer Kategorisch abgelehnt.

“Unter der Hand” mache ich grundsätzlich nichts und ich bin der Meinung – das ich für das erstellen von Rechnung mich “richtig” selbstständig machen muss. Also mit Gewerbe, Steuerberater, Privatversicherung, ect….

Das wiederum wäre mir zuviel Aufwand gewesen! Darum habe ich bis dato meinen Job im Sicherheitsdienst geliebt.

Zwar bekommt man dort in der Stunde nur den Mindestlohn von 8,50 Euro – aber man arbeitet legal und ist voll versichert. Man muss sich sonst um nichts kümmern.

Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht Faul. Aber der “Aufwand” und der “Ertrag” hätten sich meiner Meinung nach für mich nicht gerechnet.

Ich habe einen 8 Stunden Hauptjob. Wenn ich Langeweile in meiner Freizeit habe, dann melde ich mich “zum Dienst”. Dann gehe ich dahin, arbeite und bekomme mein Geld. Warum soll ich also mich mit viel Aufwand und Risiko richtig Selbständig machen und dann am Ende das gleiche raus bekommen.

Nun habe ich in Erfahrung gebracht, das man als “Privatperson” eine Rechnung schreiben darf. Freiberuflich oder als ein Kleingewerbe.

Da reicht es laut dem Internet dann aus – einmal im Jahr die Einnahmen und Ausgaben in der Einkommensteuererklärung aufzulisten und gut ist.

Da gibt es zwar dann eine Grenze von 17.500 Euro im Jahr – aber die würde ich nicht überschreiten. Das wären im Monat 1458,33 Euro.
Jetzt darf ich auch nicht mehr als 450 Euro verdienen.

Das wäre für mich perfekt. Dann würde ich den Sicherheitsdienst Minijob an den Nagel hängen und mein Hobby zum Nebenberuf machen.

Nur Grundvoraussetzung für mich ist, das ich eben nicht so einen riesen Aufwand habe, weil ich letztendlich neben meinem Hauptjob auch noch ein Privatleben habe.

Weder im Internet, noch bei der Lohnsteuerhilfe bin ich mit meinen Fragen weiter gekommen.

Daher werde ich mich jetzt mal an das Finanzamt wenden, die werden es ja wissen müssen.

Meine Fragen sind:

Wenn ich EDV Dienstleistungen im kleinen Rahmen – also innerhalb dieser 17.500 Euro Grenze im Jahr  – in Rechnung stellen möchte – was muss ich effektiv dafür tun?

1. Muss ich ein Kleingewerbe dafür anmelden oder kann ich diesen “Beruf” auch ohne ein Kleingewerbe ausüben?

2. Reicht es wirklich aus, einmal im Jahr die Einnahmen und Ausgaben mit der Einkommenssteuererklärung abzugeben oder muss ich einen Steuerberater beauftragen und das ganze einmal im Monat machen?

3. Muss ich eine private Krankenversicherung abschließen?

4. Gibt es einen Unterschied, ob ich ausschließlich nur für einen Auftraggeber arbeite erstelle oder für mehre?

5. Muss ich sonstige monatliche abgaben tätigen? Thema Sozialversicherung und Steuer.

Wenn das geklärt ist für mich, also wenn ich wirklich mit kleinem Aufwand das ganze betreiben kann – dann werde ich das Thema richtig angehen.

 

 

 

 

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